Baubetriebshof rechnet mit starken Straßenschäden

Die ersten Schäden an den Straßen werden im Stadtgebiet bereits sichtbar. ▪ Fraune

HALVER ▪ Eis und Schnee verschwinden, Schlaglöcher kommen zum Vorschein. Mit dem Tauwetter rücken in diesen Tagen wieder die Straßenverhältnisse in den Blick.

„Wir rechnen mit starken Schäden“, erklärt Baubetriebshofleiter Raimund Baytz. Wie groß diese letztlich ausfallen werden, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. In einigen Wohngebieten verdecke eine Eisschicht auf der Asphaltdecke noch die Auswirkungen der Belastungen durch in den Untergrund geflossenes und hier gefrorenes Wasser – was eine Sprengkraft besitzt und damit für die wenig herbeigesehnten Schlaglöcher sorgt.

Noch würde sich die Situation zwar im Rahmen halten, doch perspektivisch „werden wir einige Probleme kriegen“, ist sich der Baubetriebshofleiter sicher. Seine Hoffnung ruhe aber auf den Erfolg der umfangreichen Patch-Arbeiten, das großflächige Flicken der Straßen im vergangenen Jahr. Nach dem Prinzip Zuversicht verfährt auch Bau-Fachbereichsleiter Franz Helmut Engel. „Nach etwa zehn Tagen Tauwetter werden wir erst die Schäden wirklich in Augenschein nehmen können.“ Es wäre als ein Erfolg zu werten, wenn das Patch-System Risse im Belag und damit das Eindringen von Wasser verhindert hätte. „Dann hätten wir viel erreicht.“

Weniger Handlungsbedarf bestand zumindest schon einmal beim Einbringen von Kaltasphalt, dem Stopfen von Löchern, wie Baytz weiß. „Der Asphalt musste nur punktuell eingesetzt werden, im Gegensatz zum letzten Jahr.“ Doch der Winter habe eigentlich auch gerade erst angefangen, obwohl der Winterdienst seit dem 26. November im Einsatz sei.

Die nun aber erst einmal bevorstehende Tauperiode sorgt aktuell auch für Arbeit. So wurden in tiefer gelegenen Bereichen wie am Berliner Platz in den vergangenen Tagen die Gullis von Schnee und Dreck befreit. „Zwischendurch haben wir die aufgemacht, um für solche Fälle gewappnet zu sein.“ Heute war zudem eigens ein Trupp unterwegs, um an den neuralgischen Punkten Hochwasser zu vermeiden. Baytz: „Wir können natürlich nicht in der gesamten Fläche alle Einläufe reinigen.“ ▪ Marco Fraune

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