Kampf gegen Schneemassen

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Halver - Klaus Ostermann nimmt’s mit Humor. „Wir freuen uns auf den Frühling“, sagt der Chef des Baubetriebshofs.

Dort ist am Mittwochmittag nicht viel los. Alles ist raus, was schieben und schippen kann. Innerhalb von nur einer Stunde waren Straßen und Gehwege weiß. Das Telefon des Betriebsleiters bimmelt im Minutentakt, doch die Kollegen haben die Lage weitgehend im Griff. 

Die Problemzonen liegen außerhalb ihrer Zuständigkeit. Auf der B 229 muss Straßen.NRW räumen, doch der Verkehr steht bereits, meldet ein Mitarbeiter. Das Problem: Der nasse Schnee wird unter den Reifen sofort zu Eis gepresst. Und es muss aufhören zu schneien, um die Straßen wirklich schwarz zu kriegen. Daran arbeitet das Team bei einem Durchgang fünf bis sechs Stunden und fängt bei anhaltendem Schneefall die Runde wieder von vorne an. 

Priorität haben die Durchgangsstraßen und Rettungswege. Um auch die Wohnstraße freizuhalten, hat die Stadt einen zusätzlichen Winterdienstbezirk eingerichtet. Nach Ostermanns Einschätzung hat der sich bewährt. Ob Feintuning nötig ist, kann ja gerade getestet werden. 

Kritische Stimmen verärgerter Bürger nimmt er zur Kenntnis. „Natürlich können auch bei uns Fehler passieren“, sagt er. Die 98 Prozent aber, die zufrieden und dankbar seien, kämen in der Öffentlichkeit nicht zu Wort.

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