Humboldtschule: Möbel kommen im Oktober

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Wegen Lieferverzögerungen im Sommer hatte man sich zunächst mit Plastikplanen beholfen, seit Mitte August wurden die Fenster im Anbau der Humboldtschule eingesetzt.

Halver - Wände verputzen, Fußboden verlegen, Decken einhängen – das steht aktuell und auch noch in den kommenden Wochen bei den Bauarbeiten an der Humboldtschule an. Denn Ende Oktober müssen die Räume im Anbau soweit fertig sein, dass die neuen Möbel hineinmüssen.

Die Fenster, deren Lieferung sich zunächst verzögert hatte, wurden Mitte August eingesetzt. Zwei nachbestellte Türen werden noch Ende September beziehungsweise Anfang Oktober eingebaut. Die Estricharbeiten sind überall abgeschlossen, auch sämtliche elektrische Leitungen wurden verlegt. 

Die Innenarbeiten im Schulanbau müssen bis Ende Oktober einen bestimmten Stand erreicht haben. „Es ist alles ausgerichtet auf die 43. Kalenderwoche“, sagt Architekt Lutz Schützeberg – also die Woche ab dem 22. Oktober. Dies sei eine Zusage an den Direktor der Humboldtschule. 

Möbel werden im Oktober geliefert

Denn dann werden die bestellten Möbel geliefert und müssen untergebracht werden. Vorher muss der Boden verlegt sein, was wiederum vom Abschluss anderer Arbeitsschritte abhänge, erklärt Schützeberg, etwa die Installation der Heizungen. Die Heizungsrohre sind bereits installiert, sodass die Wände an der Fensterseite der Klassenräume geschlossen und dann die Heizkörper eingebaut werden können. Die brauche man, um den Estrich abzutrocknen, der noch Restfeuchte enthalte, sagt Schützeberg. 

Der Rahmen des Verbindungsgangs zwischen Küche und Mensa steht inzwischen.

Voraussichtlich am 20. oder 21. September wolle man mit dem Heizen beginnen. Der Boden in den drei Klassenräumen wird dann zwischen dem 10. bis 12. Oktober verlegt, in der darauffolgenden 42. Kalenderwoche muss der Boden komplett liegen, damit die Möbel in die Räume gestellt werden können, darunter Tische und Stühle sowie Schiebetafeln und große Bildschirme, die dann zum Teil schon montiert werden. 

Vorm Einräumen der Möbel müssen auch die Übergänge an den Wänden verspachtelt werden, damit diese den ersten von zwei Anstrichen erhalten können. Parallel dazu beginnen die Deckenarbeiten. Nach den Heizkörpern, die wegen des Bodenverlegens erst einmal Priorität haben, steht die Fertigstellung der barrierefreien Toiletten in den oberen Geschossen des Anbaus auf dem Programm. 

Wenn alle Leitungen gelegt und Verstärkungsplatten in die – bisher einseitig stehenden – Trockenbauwände eingebaut sind, könnten die Wände dann auch zugemacht werden, sagt Schützeberg. „Danach geht dann auch die Info an den Fliesenleger, dass er loslegen kann.“ Bis dahin kann das als Plan B im Sporthallenbereich der Humboldtschule eingerichtete barrierefreie WC genutzt werden, das zum Schuljahresbeginn zur Verfügung stand. 

Aufzug wird regelmäßig genutzt

Gleiches gilt für den Aufzug, der täglich genutzt werde. „Der Aufzug ist nach der Tüv-Abnahme wie geplant in Betrieb genommen worden“, sagt Schützeberg. Kleine Arbeiten, etwa Bodenleisten vor dem Aufzug, würden noch gemacht. Im Außenbereich stehen noch die Verkleidung des Anbaus mit Fassadenplatten sowie die gleichzeitige Anbringung von Außenjalousien an. 

Der Verbindungsgang zwischen Küche und Mensa nimmt dagegen langsam Gestalt an. Der Rahmen steht, nun müssen die weiteren Elemente eingebaut werden, damit auch hier der Innenausbau gemacht werden kann.

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