Bauarbeiten im Gewerbegebiet Oeckinghausen gestartet

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Die Bagger rollen auf der Fläche des neuen Gewerbegebiets „Susannenhöhe“. Derzeit wird der Mutterboden abgetragen.

HALVER -  Die ersten Bagger rollen über die Felder, massenweise wird derzeit Mutterboden abgetragen: Die Bauarbeiten am neuen Gewerbegebiet „Susannenhöhe“ Oeckinghausen haben begonnen.

Die Straße, die in Zukunft durch das Gewerbegebiet führen soll, ist bereits abgesteckt. Mit kleinen roten Pflöcken haben die Mitarbeiter des zuständigen Vermessungsbüros den künftigen Straßenverlauf bereits markiert. In den kommenden Tagen soll dann der Erdaushaub abgetragen werden, der in diesem Bereich anfällt, wie Franz Helmut Engel, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen, erklärt.

Zuvor hatten die Landwirte, die die Felder bisher bewirtschafteten, noch die Ernte eingeholt, bevor die ersten schweren Maschinen auf die Flächen rollten. Diese übernehmen in Kürze auch die Ausschachtungsarbeiten auf den Flächen, die sich die Firma Markes aus Lüdenscheid bereits gesichert hat. Weitere Anfragen von Unternehmen für das Gewerbegebiet unterhalb der Susannenhöhe gebe es auch bereits, bestätigt Franz Helmut Engel. „Die Kämmerei steht da in entsprechenden Gesprächen mit verschiedenen Unternehmen.“ Zudem geht der Fachbereichsleiter davon aus, dass die Nachfrage nach den Grundstücken auch noch weiter steigen wird, wenn erste Baufortschritte auf dem Gelände in Oeckinghausen zu sehen sind.

Derzeit schiebe man vor allem die Arbeiten am Regenrückhaltebecken an. „Denn das Becken muss anschließend noch begrünt werden werden“, sagt Engel. „Ohne die Begrünung würde alles unterspült werden, wenn Wasser einleitet wird.“ Um der Vegetationsnarbe am Becken nach den Bauarbeiten also genug Zeit zur Erholung zu geben, versuche man in diesem Punkt schnell voran zu kommen.

Doch ohnehin würden die Arbeiten bisher sehr zügig anlaufen – nicht zuletzt dank des guten Wetters der vergangenen Tage. Bis das im Herbst und Winter wieder schlechter wird, will man im neuen Gewerbegebiet schon einiges erreicht haben. Rund 130 Meter Straße sollen bis dahin bereits asphaltiert sein, um eine Zufahrt zum Gebiet zu ermöglichen – auch für die verschiedenen weiteren Arbeiten, die dann noch anstehen. Dazu ist naürlich auch eine entsprechene Anbindung an die Landstraße nötig. Über diese Zufahrt soll beispielsweise auch der Baustellenverkehr für die Arbeiten der Firma Markes laufen.

Darüber hinaus sei auch das Genehmigungsverfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans so gut wie abgeschlossen. „Die Antwort der Bezirksregierung ist bereits auf dem Postweg“, weiß Franz Helmut Engel zu berichten. Telefonisch habe die Bezirksregierung in Arnsberg ihre Zustimmung zum Plan aber bereits deutlich gemacht. Für die bisher durchgeführten Arbeiten sei die Genehmigung aber auch noch nicht nötig gewesen. Der Bebauungsplan für das Gebiet in Oeckinghausen werde dann in den kommenden Tagen veröffentlicht und damit auch rechtskräftig.

Von Svenja Hoppe

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