Skandinavische Rocker mit viel Bühnenerfahrung

Die Coyotes aus Nordrhein-Westfalen gründeten sich zwar erst im vergangenen Jahr, veröffentlichten seitdem aber bereits ihr erstes Album.

Halver - Keine extreme Hitze, aber auch ein nasser Reinfall: Die ersten Wetterprognosen für den kommenden Samstag versprechen optimale Festival-Bedingungen. Denn für einen Tag verwandelt sich der Halveraner Rathauspark wieder in ein großes Festivalgelände, wenn das 2. Hardcore Help Foundation Summerfest mit 15 Bands auf zwei Bühnen stattfindet. Der Eintritt ist frei und alle Einnahmen kommen Hilfsprojekten zu Gute.

Als Vorgeschmack auf des Summerfest stellt der Allgemeine Anzeiger in den kommenden Tagen alle Künstler des internationalen Line-Ups vor.

Auf den ersten Blick vermeintlich weniger mit solchen Temperaturen und Bedingungen vertraut sind Anchor aus Göteborg. Doch die vier Skandinavier aus Schweden und Norwegen kennen das Tourgeschäft bestens. In weniger als vier Jahren stand das Quartett mehr als 300 Mal in Europa sowie Nord- und Südamerika auf der Bühne. Dabei präsentiert die 2007 gegründete Band von Anfang an eine Mischung aus Metal und Hardcore mit heulend einprägsamen Stimmen und schnellen wie harten Instrumentpassagen.

Seit fast zwei Jahrzehnten im Geschäft: Anchor

Bei den Texten gehen Anchor derweil zum Teil ungewöhnliche Wege, drehen sich ihre Lieder unter anderem um Veganismus. Aber auch Tierschutz oder ihr eigener Lebensstil spielen bei der Band eine Rolle. Ihr jüngstes Album „Distance & Devotion“, das erst dieses Jahr erschien, handelt derweil auch von persönlichen Problemen oder Überzeugungen und präsentiert sich mit mehr Melodien oder Kraft als noch die Vorgänger. Ein optimaler Vorgeschmack auf die Liveshow von Anchor.

Coyotes präsentieren Metalcore und Post-Hardcore

In gewisser Weise ein Neuling in der Musikszene sind derweil die Coyotes. Die Band aus Nordrhein-Westfalen gründete sich erst vergangenes Jahr und ging aus Mitgliedern von April Uprising hervor. Musikalisch haben sich die Coyotes einer Mischung aus Metalcore und Post-Hardcore verschrieben, bei der der emotionale Teil indes nicht zu kurz kommen soll.

Bereits Ende 2014 brachte die Band, die sich selbst als „ein hunriges Rudel“ beschreibt, dass dem Zuschauer schnell „kein Entkommen vor den eigenen Gefühlen“ vermitteln will, mit „Only to call it home“ ihr erstes Album heraus und wird die Lieder daraus bei der Premiere im Rathauspark in Halver dem Publikum vorstellen.

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