„Bahngelände ein Gewinn für Halver“

So könnte das Bahngelände nach Vorstellungen des Investors „Procon Invest“ einmal Aussehen. - Grafik: Procon Invest

Halver - Ein großer Verbrauchermarkt, ein Discounter, ein Backshop, ein Textil- sowie ein Schuhgeschäft, ein Zoofachmarkt und einer für Kleinmöbel und Bettwaren, dazu eine Wohnbebauung mit insgesamt 50 Einheiten – dies soll, erfuhren am Dienstag die Mitglieder des Umwelt- und Abfall- sowie des Planungsausschusses bei ihrer gemeinsamen Sitzung, auf dem Bahngelände entstehen.

Von Det Ruthmann

Zudem werde es einen Drogeriemarkt geben, der sehr nahe der Bahnhofstraße und am Kulturbahnhof stehen soll, um dadurch die Bahnhof- und Frankfurter Straße zu beleben.

Ein Ergebnis, das vom Arbeitskreis „Bahngelände“ erreicht worden war – und das die Mitglieder beider Gremien zufrieden stellte. Auch wenn es negative Punkte, so Gerd Clever (Grüne), wie die Belastung der Wohnbebauung am Tannenweg, und die kommerzorientierte Planung im Widerspruch zum Ziel, eine Verbindung herzustellen, stehe. Sein Fazit lautete aber: „Ein Gewinn für Halver“. Denn die Kaufkraft müsse zurückgeholt und gesichert werden.

So oder ähnlich sahen es auch die Mitglieder der anderen Fraktionen, die letztlich für das beschleunigte Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans stimmten – im Herbst, so eine optimistische Prognose der Verwaltung, könne dann Baurecht bestehen. Sowohl vom Planungs- als auch vom Umwelt- und Abfallausschuss gab es aber auch Gegenstimmen: Die galten jedoch, das machte Paul-Adolf Turck (UWG) deutlich, nur einem Punkt bei der Verkehrsplanung.

Entgegen den Ausführungen des Gutachters, so forderte Eveline Scharwächter (UWG), sollte man an der Kreuzung von Bahnhof-, Hagedornstraße und Tannenweg einen Kreisverkehr bauen, um dadurch die Geschwindigkeit der Autos, die in Richtung Frankfurter Straße fahren, herauszunehmen. „Wir kommen wir an die Flächen“, machte Engel auf das Platzproblem – dann müsse auch eine Stützmauer gebaut werden – aufmerksam. Kämmerer Markus Tempelmann meinte ebenfalls, dass man aus Zeit- und Kostengründen auf eine Umplanung verzichten sollte.

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