B 54: Anwohner fordern Fußweg zur Haltestelle

Gisela und Hans Haarmann sowie Petra Wand verdeutlichen die Gefährlichkeit für Fußgänger an der Volmestraße (B 54) in Oberbrügge, wo es keinen Fußweg gibt. ▪ Ruthmann

OBERBRÜGGE ▪ „Wir haben keine Möglichkeit, zur Bushaltestelle an der Heerstraße oder der B 54 zu kommen“, machen Gisela sowie Hans Haarmann, Petra Wand und Reni Sommer deutlich, dass so schnell wie möglich eine Lösung her muss.

Denn nach dem der „Privatweg“ von der Post- zur Heerstraße über ein Firmengelände, wie berichtet, dicht gemacht worden ist, gibt es für die Anlieger – darunter viele Senioren aus der Siedlung Loewen und Schulkinder von der Volmestraße – nur eine Möglichkeit, zur Bushaltestelle zu kommen: entlang der Bundesstraße 54 ohne Gehweg.

„Wir haben ein Recht auf einen Fußweg“, zeigt sich Gisela Haarmann gewillt, alles Mögliche zu tun, damit schnell (auch provisorisch) eine Lösung gefunden wird. Denn auch auch der Weg über die Denkmal geschützte Brücke ist zur Bushaltestelle nicht nur ein Umweg, sondern gerade jetzt im Winter keine Alternative. Dort werde nicht geräumt und gestreut, so die Anlieger. Glatt sei es aber auch jetzt schon durch das Laub. Mit Schnee und Eis werde es noch schlimmer. Zudem sei es dort stockdunkel, es gebe keine Straßenlaternen.

„Da würde ich auch mit einer Taschenlampe nicht hergehen“, machen Haarmann, Sommer und Wand deutlich, dass es dort zu Unfällen kommen könne, von denen bei Dunkelheit niemand etwas mitbekommen würde.

Gefährlicher sei es an der Volmestraße, weil es dort keinen Bürgersteig oder Gehweg gebe, nur ein schmaler Trampelpfad dicht an der Fahrbahn – und die sei stets stark befahren. Besonders heikel werde es, wenn Lastwagen oder Busse an den Fußgängern vorbeifahren. Und wenn Schnee liege, dann existiere noch nicht einmal der Trampelpfad – der Weg zu den Bushaltestellen, den beispielsweise auch die zwölfjährige Tochter von Petra Wand jeden Tag gehen muss – , der sei dann zugeschoben, so dass Fußgänger auf der Straße gehen müssten.

Aus diesem Grund fordern die Anlieger eine schnelle Lösung, „nicht erst irgendwann, sondern jetzt!“ Den Bereich neben der B 54 ein wenig begradigen und Schotter aufbringen, so lautet der Vorschlag von Haarmann, Wand und Sommer. Doch da schüttelt Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, den Kopf, denn eine schnelle und provisorische Lösung wird es wohl nicht geben. Ob bereits in dieser Sache etwas „aktenkundig“ ist, konnte er nicht ermitteln, da die verantwortlichen Planer am Tag der AA-Anfrage nicht zur Verfügung standen. ▪ Det Ruthmann

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