Sperrung der B229: Beginn verschoben - Vorteile für MVG und Schüler

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Keine Schutzmaßnahmen für Kinder, aber für reibungslosen Verkehrsfluss ist gesorgt: absolutes Halteverbot an der Heerstraße in Oberbrügge und Ehringhausen.

Die Sanierung der Fahrbahndecke der Bundesstraße 229 wird um eine Woche verschoben. Als neuer Termin des Baustarts wird statt des 7. jetzt der 14. Oktober, der erste Tag der Herbstferien, genannt.

Ziel ist es nun, den ersten Teil der Maßnahme in die Zeit der Herbstferien zu schieben. Die Hoffnung ist, den Abschnitt zwischen Oeckinghausen und Ostendorf in den Ferien und möglichst innerhalb von zwei Wochen fertigstellen zu können. 

Mit der Verschiebung gewinnen auch die Märkische Verkehrsgesellschaft und Westfalenbus auf den Strecken zwischen Lüdenscheid und Halver Zeit, ihre Linienführung während der Baumaßnahmen entsprechend umzuplanen. Die Betreiber des Nahverkehrs waren extrem kurzfristig von der Umplanung der bauausführenden Firma informiert worden. Erst zu Wochenbeginn war klar geworden, dass die Sanierung mit dem fünften, dem eigentlich letzten Bauabschnitt, begonnen werden soll – und zwar unter Vollsperrung auch für Busse. 

Der mangelhafte Informationsfluss hatte in den vergangenen Tagen und Wochen bereits zu Irritationen bei verschiedenen Betroffenen gesorgt. Das gilt für die Nahverkehrsunternehmen wie auch die Schulen. Insgesamt 1650 Schüler und 86 Lehrkräfte in Ostendorf sind inzwischen über die Sperrung informiert – nicht durch die Baufirma und Straßen.NRW, sondern über Schulleitung und diese wiederum durch den Allgemeinen Anzeiger. 

Dabei ist die Verkehrsanbindung nicht unwichtig: Verspätungen der Schüler tauchen in Zeugnissen auf. Sind sie unverschuldet, müsse man das berücksichtigen, sagt Schulleiter Ulrich Fröndhoff, der von einem „mangelhaften Informationsfluss“ spricht. Zumindest das Verspätungsproblem könnte durch die Verlegung nun entschärft werden. 

Sorge um Schulkinder

Auch für eine weitere Idee ist nun mehr Zeit zur Umsetzung vorhanden. Die Heerstraße, Landesstraße 892 zwischen Halver-Karlshöhe und B 54/Oberbrügge ist als Umleitung vorgesehen während der Sperrung der parallel laufenden Bundesstraße. Für die Kinder in Oberbrügge ist sie aber auch Schulweg. Mit Maßnahmenbeginn an der B 229 wird sie freigegeben für den Pkw- und auch den Schwerlastverkehr. Provisorische Signalanlagen oder Zebrastreifen als Querungshilfen für die Schulkinder hält Straßen.NRW nach AA-Informationen nicht für nötig. Geprüft wird beim Märkischen Kreis nun ein Antrag der Schulleitung der Regenbogenschule, an den Querungspunkten Verkehrshelfer einzusetzen. Sie würden vor Schulbeginn und in der Mittagszeit die Kinder aus Oberbrügge und Ehringhausen in Am Nocken und am Staklenberg über die Straße geleiten.

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