Awo-Kita „Wundertüte“ öffnet ihre Türen

Gleich raschelt’s: Die fünfjährige Eva bastelte eine Rassel aus vielen Kronkorken und bunten Stoffresten. ▪ Weber

HALVER ▪ Spielen, basteln, staunen: Gestern hatte die Awo-Kindertagesstätte „Wundertüte“ zum Tag der offenen Tür eingeladen. Unter dem Motto „Abenteuer Afrika“ gab’s dort jede Menge zu entdecken.

In der Turnhalle zum Beispiel konnten die Kinder eine Afrikareise erleben. An vielen Stationen mussten sie knifflige Hindernisse überwinden. Damit auch das Äußere stimmte, gab es einen kleinen Friseursalon, der typische Frisuren im Angebot hatte. Laura ließ sich eine Haarsträhne mit bunter Baumwolle umwickeln. „Das geht eigentlich recht schnell“, erklärte Erzieherin Claudia Schöbel, während sie der Dreijährigen eine Verlängerung in blau, pink und weiß machte.

Genau so eine bunte Strähne hatte sich auch Eva (5) bereits wickeln lassen. Sie bastelte gleich nebenan an einer Rassel. Dazu fädelte sie viele Kronkorken auf und verzierte das Instrument mit Stoffresten. „Fertig, die nehme ich jetzt mit nach Hause“, sagte sie.

Erzieher Mathias Rekowski von der U 3-Betreuung bastelte zusammen mit den Kindern kleine Sorgenpuppen. „Denen können sie alle ihre Probleme erzählen“, sagte er.

Kita-Leiterin Doris Teske freute sich über das bunte Treiben in der Einreichtung an der Weststraße. Ziel sei es, nicht nur Interessierten die Einrichtung zu zeigen, sondern auch den Eltern der angemeldeten Kinder einen Einblick in den Alltag zu geben. Zurzeit besuchen übrigens rund 80 Jungen und Mädchen die „Wundertüte“.

Natürlich hatten die Organisatoren auch an reichlich Verpflegung gedacht: In einer gemütlichen Cafeteria gab es selbst gebackene Kuchen sowie Kaffee und kühle Getränke. „Die haben die Eltern gespendet“, sagte Doris Teske. Generell sei viel Unterstützung da. Denn nicht nur Erzieher sorgten für das afrikanische Programm, sondern auch einige Helfer. ▪ Lisa Weber

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