Awo-Kita fördert den Spracherwerb bei Kindern

Kinder, Eltern und Großeltern nahmen gestern in der Awo-Kindertagesstätte an einer Fortbildung zum Spracherwerb teil. Während die Kinder durch die Wannen stiegen, berichteten sie ihren Eltern, was sie dabei fühlten und wahrnahmen. -  Foto: Domke

halver -  In der Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Weststraße wird Sprache groß geschrieben. „Wer sich gekonnt ausdrücken und artikulieren kann, hat es im Leben leichter“, wissen Heike Hundt, Sprachförderkraft, sowie Doris Teske, Leiterin der Einrichtung.

Zum Thema „Überall steckt Sprache drin“ unterstützen sie in der Kita daher ein Programm des Bundesfamilienministeriums, das sich mit Sprache und auch Integration befasst.

Dabei sollen nicht nur Kinder selbst, sondern auch deren Eltern für die Bedeutung des Spracherwerbs sensibilisiert werden. „Wir möchten Kindern und Eltern zeigen, wie sie den Spracherwerb in den Alltag integrieren können“, so Hundt – denn Kinder lernten aus Erfahrung.

Zu diesem Zweck waren in der Turnhalle des Kindergartens mehrere Wannen aufgebaut, die mit unterschiedlichen Materialien befüllt waren. Die Kinder stiegen von einer Wanne in die nächste und berichteten ihren Eltern, was sie fühlen und sehen. „Ganz unbewusst entwickelt sich so die Sprache weiter“, erläuterte Hundt.

Fliesen sind glatt und kalt, Wolle weich und flauschig, lernten die Kindergartenkinder an diesem Nachmittag. Die Fortbildungsmaßnahmen werden nun vierteljährlich angeboten. - fsd

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