Vielfältiges Beratungsangebot

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Susanne Bisterfeld (stehend) von der Awo-Beratungsstelle besuchte jetzt zusammen mit Marietta Opitz (rechts) und Petra Crone (links) Bürgermeister Dr. Bernd Eicker.

Halver - „Wir müssen die Kinder da abholen, wo sie stehen!“ Dieses Leitmotiv der Familienberatung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gilt in ähnlicher Weise auch für das Einzugsgebiet Halver.

Denn die Stelle mit Sitz in Meinerzhagen ist nicht nur für die Volmestadt und Kierspe, sondern auch für die Stadt im Grünen zuständig, unterhält hier auch eine Außenstelle im Gebäude der Ganztagsschule an der Mühlenstraße. Diese ist am Donnerstagnachmittag und am Freitag ganztägig geöffnet.

Eine steigende Zahl von Beratungen zeigt, dass die vielfältigen Angebote der Awo in diesem Bereich gefragt sind. Um in Halver noch präsenter zu sein, die Hemmschwellen abzubauen und letztlich bürgernäher und ebenso transparenter zu sein, gehen Susanne Bisterfeld, Leiterin der Einrichtung, sowie Marietta Opitz vom Förderverein „BAFF - Beratungsstelle der Awo - Freunde und Förderer“, unterstützt von der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Crone (SPD) in die Offensive.

So stand gestern ein Besuch im Rathaus auf dem Plan, um Bürgermeister Dr. Bernd Eicker und Thomas Gehring, Bürgerdienste-Fachbereichsleiter, das breite Spektrum der Möglichkeiten aufzuzeigen, welche die Familienberatungsstelle bietet. Gleichzeitig möchte der Förderverein Werbung betreiben um Sponsoren zu gewinnen. „Viele Dinge sind nur möglich, wenn wir Geld bekommen“, wies Bisterfeld auf die Beratung in türkischer Sprache hin, für die eine Kraft für fünf Wochenstunden eingestellt werden konnte. Wie lange das noch funktioniert, sei unklar. Gleichwohl soll die Beratung von Menschen mit Migrationshintergund und mit traumatischen Erfahrungen ebenso fortgesetzt werden wie von Eltern und Jugendlichen, die zu gewalttätigem Verhalten neigen.

Eine vertrauensvolle und autonome Beratung in und nach Trennungen mit Mediation und Gruppenangeboten gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Awo-Stelle. Besonders bewährt habe sich, so Bisterfeld, die Online-Beratung, die mittlerweile auch auf die Eltern ausgebaut worden ist. Dies möchte die Beratungsstelle besonders auch in den Schulen (im Unterricht) vorstellen und bekannt machen.

„Das gestaltet sich in Halver schwierig“, sagte Susanne Bisterfeld. Daher werde man sich nicht nur zum Beispiel im Ausschuss vorstellen, sondern über die Familienzentren die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen suchen und vorantreiben. Um dadurch Kindern, Jugendlichen und Eltern zu helfen, sie zu unterstützen und bei ihnen stabilisierend wirken zu können. - Det Ruthmann

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