Umweltsünder unterwegs

Müllsünder verwandeln Oberbrügger Wald in Schrottplatz

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Alles andere als ein willkommener Farbtupfer: Ein Unbekannter hat sich tief in den Wald begeben, um – unter anderem – seine Autotüren zu entsorgen.

Oberbrügge  - Die Info kam von einem Facebook-User. „Schauen Sie sich das mal an, das ist doch eine Sauerei“, ärgerte er sich – zurecht. Abseits eines Wanderweges im Oberbrügger Wald liegen alte Autoteile und ein altes Moped. Da hat sich offenbar jemand richtig Mühe gegeben, illegal Schrott zu entsorgen.

Eine Umweltsünde, die ganz schön teuer werden kann und noch dazu richtig dumm ist. Mit einem Anruf beim Schrotthändler wäre die Sache erledigt gewesen. Es kommt immer wieder vor, dass die Verursacher für illegal entsorgten Müll ausfindig gemacht werden können. Und dann wird ein Bußgeld fällig. Grundlage dafür ist der Bußgeldkatalog 2020 des Landes NRW. 

„Die jeweilige Höhe richtet sich nach dem Einzelfall“, erklärte Lutz Eicker, der zuständige Mitarbeiter der Stadt für den Bereich Ordnung. „Bei einem Kühlschrank oder einer Waschmaschine können das bis zu 400 Euro sein“, fügte er hinzu. Im oben aufgeführten Beispiel geht er von einem Betrag zwischen 50 Euro und 200 Euro pro Gegenstand aus. Wobei die Rechnung für die ordnungsgemäße Entsorgung des Moped wegen der Gefahr durch auslaufendes Öl und Benzin höher ausfallen dürfte.

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