Automobile Prachtexemplare am „Kuba“

Die Oldtimer waren bereits bei ihrer Ankunft an der Bahnhofstraße Blickfänger. ▪

HALVER ▪ Die Zufriedenheit war Organisator Günther Fromme anzusehen: Halvers erste Oldtimer-Schau erwies sich am Sonntag nicht nur als Magnet für Besitzer alter Autos, sondern auch fürs Publikum. Hunderte kamen an den Kulturbahnhof.

Knapp 150 historische „Schätzchen“ zählte der Veranstalter gegen Mittag – eine Resonanz, die nicht nur ihn, sondern auch die Teilnehmer glücklich machte. Die waren teils von weither gekommen, um ihre Oldtimer einem breiten Publikum zu präsentieren. So hatte sich Stefan Streppelhoff extra aus dem Kreis Borken auf den langen Weg nach Halver gemacht, um seinen Klappwohnwagen Estrel C31 zu zeigen: Der war mit seinem Baujahr (1986) nicht so uralt wie manch anderes Ausstellungsstück, durch seine Aufbauart aber dennoch ein Hingucker. 54 Jahre älter war da schon der BMW DA4, auch liebevoll „Dixi“ genannt: Dessen Besitzer Frank Mair musste nur aus dem benachbarten Radevormwald anreisen. Doch die Anfahrt hatte sich gelohnt. Zahlreiche Besucher wollten sich das alte Gefährt genauer ansehen und staunten beim Blick auf das Baujahr – 1932. Doch auch das wurde noch übertroffen: von einem Renault des Typs NN Torpedo aus dem Jahr 1924, ausgestellt vom Autohaus Langenscheid, das nicht nur historische, sondern wie die Firmen Piepenstock sowie Lemcke und Opitz auch moderne Fahrzeuge entlang der Bahnhofstraße präsentierte. Doch nicht nur Limousinen, sondern auch alte Motorräder und Nutzfahrzeuge waren vor Ort, um sich bestaunen zu lassen.

1. Oldtimer-Schau in Halver

Für Speisen und Getränke war durch die anliegenden Geschäftsinhaber gesorgt, Kaffee und Kuchen verkaufte die 7c des Anne-Frank-Gymnasiums im Saal des Kulturbahnhofs. Und nicht nur diese Schüler waren vor Ort, um ihre Kasse aufzubessern: Entlang der Bahnhofstraße hatten sich einige Mädchen und Jungen zum Kinderflohmarkt eingefunden, bei dem Schnäppchenjäger auf ihre Kosten kamen.

Nicht zuletzt die Geschäfte der Innenstadt sollten von der Veranstaltung profitieren: Schließlich war auch verkaufsoffener Sonntag – und zahlreiche Besucher nutzten den Tag, um nach dem Besuch am Kulturbahnhof auch noch durch die Frankfurter Straße zu schlendern. ▪ Frank Zacharias

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