Autofreie B54: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

HALVER ▪ Der Countdown läuft: Nur noch 19 Tage bis zum Spektakel auf der B 54. Wenn das Volmetal am Sonntag, 24. Juni, „autofrei“ wird, sind Fußgänger, Radfahrer, (Nordic) Walker und Inline-Skater die „Herren der Straße“. Die gesamte Volmestraße wird dazu gesperrt.

Ein logistischer und organisatorischer Kraftakt – nicht nur für den Märkischen Kreis als Veranstalter, sondern auch für die beteiligten Städte, zu denen auch Halver gehört.

Zwar ist die Gesamtstrecke, die über Halvers Stadtgebiet führt, überschaubar: Vom Ortseingang am Uferweg bis zur Bahnüberführung kurz vor Rhader Mühle sind es nur rund 850 Meter. Und doch stellen Straßensperrungen und Sicherheitskonzept auch die Verantwortlichen im Rathaus an der Thomasstraße vor Herausforderungen, wie Lutz Eicker vom Fachbereich „Bürgerdienste“ erklärt.

Am Montag fand in Kierspe ein weiteres Gespräch aller Beteiligten statt, in dem es unter anderem um das Verkehrskonzept zur Veranstaltung ging. Wichtig dabei für alle Besucher: Jeder soll möglichst bequem zum Veranstaltungsort gelangen. „Wir wollen unter anderem an der Karlshöhe einen Shuttle-Verkehr des Bürgerbusses einrichten, der alle 15 bis 30 Minuten fährt“, sagte Lutz Eicker. So sollen Gäste im Bereich des Franz-Dobrikat-Sportplatzes ihre Fahrzeuge abstellen können und anschließend über die Heer- bis zur Volmestraße gefahren werden.

Wer mit dem eigenen Auto möglichst nah am Geschehen sein möchte, soll überdies die Möglichkeit haben, seinen Wagen am Nocken abzustellen. „Dazu werden wir diese Straße als Einbahnstraße einrichten, um das Beparken möglich zu machen“, so Eicker. Und auch am Ohler Weg soll es Parkplätze geben: Zwei Firmen hätten bereits angekündigt, ihre Fläche am 24. Juni zur Verfügung zu stellen.

Sicherheitstechnisch sieht Lutz Eicker dem „Autofreien Volmetal“ gelassen entgehen. Die zahlreichen Rettungskräfte vor Ort seien nicht nur per Mobilfunk, sondern für den Notfall auch über Funk miteinander verbunden – falls das Handynetz ausfällt. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit einer hohen fünfstelligen Besucherzahl. Und für die muss Halver gerüstet sein, betont Lutz Eicker. Denn: „Wenn bei gutem Wetter die Rheinländer kommen, dann fahren die vor allem über Kierspe und Halver.“ Doch damit diese Besucherströme kommen, ist vor allem eines wichtig: gutes Wetter. Doch dort endet der Zuständigkeitsbereich der Halveraner Mitarbeiter des Rathauses. ▪ Frank Zacharias

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