Karlshöhe in Halver

Tag der Architektur: Dieser Turm im MK ist mit dabei

Leader-Programm - Kleinprojekte - Aufruf
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Gehört zu den Objekten des diesjährigen Tags der Architektur: der Aussichtsturm an der Karlshöhe.

Der Tag der Architektur ist immer auch eine Plattform für besondere Bauwerke - und nicht unbedingt für nagelneue. Das beweist der Aussichtsturm an der Karlshöhe in Halver.

Halver – Neue Wohnhäuser und Bauwerke, Quartiere, Privatgärten und Parks erkunden – wenn auch Corona-bedingt eventuell nur virtuell: Das können Architekturfreunde auch in diesem Jahr wieder am „Tag der Architektur“. Am 26. und 27. Juni werden in 64 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden 117 Architekturprojekte öffentlich vorgestellt – und dazu zählt auch der Aussichtsturm auf der Karlshöhe. Die unter Leitung von Architektin Cathrin Brückmann realisierte denkmalgerechte Instandsetzung des Turms hat es in den Katalog jener Objekte geschafft, die beispielgebend sind für das Motto, das sich die Länderarchitektenkammern für den Tag der Architektur 2021 gegeben haben: „Architektur gestaltet Zukunft!“

„Jedes Bauvorhaben ist ein bewusstes Stück Zukunftsgestaltung“, sagt Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. „Glücklicherweise haben Auftraggeber und Investoren das auch in den vergangenen Monaten der Corona-Pandemie berücksichtigt, sodass Planungen und Bauausführungen insgesamt weitergeführt werden konnten.“ Die Architektenkammer NRW präsentiert den „Tag der Architektur“ in einem Katalog sowie einer Online-Bilddatenbank.

Sanierung 2020 abgeschlossen

„Auch wenn heute noch unklar ist, ob im Sommer Besuche vor Ort möglich sein werden, wünschen wir uns, dass der Tag der Architektur wieder Menschen für aktuelle Architektur begeistert“, erklärt Uhing. Die präsentierten Bauten stammen in diesem Jahr schwerpunktmäßig aus den Bereichen des öffentlichen Bauens, aus Industrie, freien Berufen und Gewerbe. Und als besonders markantes Bauwerk ragt der Turm an der Karlshöhe zweifellos aus dem Fundus heraus. Wie berichtet, ist der Aussichtsturm nach umfangreicher Sanierung seit 2020 wieder öffentlich zugänglich. Eine Lichtinstallation des Künstlers Tom Groll setzt das Gebäude bei Anbruch der Dunkelheit in Szene.

Da gegenwärtig noch ungewiss ist, ob und in welcher Form Ende Juni Besuche vor Ort möglich sein werden, hat die Architektenkammer alle teilnehmenden Architekturbüros eingeladen, ihre Werke auch in diesem Jahr wieder ergänzend multimedial vorzustellen oder virtuelle Führungen anzubieten. Damit sind die Bauwerke auch zeitlich losgelöst vom eigentlichen Termin am 26. und 27. Juni erlebbar.

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