„Ausloten und versuchen“

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Die Notarin Ulrike Ristock musste eine Vielzahl von Seiten des Gesellschaftervertrages vorlesen. Der neue Geschäftsführer der GmbH ist Dieter Hoffmann.

HALVER ▪ Obwohl sich alle Gesellschafter voll auf die Gründung der „Agilis Sportgesellschaft mbH“ konzentrierten, richtete der Geschäftsführer, Dieter Hoffmann, während der Gründungsversammlung am Montagabend nicht nur den Blick auf die geplante Sanierung des Franz-Dobrikat-Sportplatzes, sondern ebenso Richtung Friedrichshöhe.

Er habe den Willen, auch für diesen Platz zu planen. „Es müsste machbar sein, mit dem Engagement in den Außenbezirken.“ Dies wolle er „ausloten und versuchen“, was Hoffmann als „Nebentätigkeit“ ansieht. Das während der Versammlung geäußerte Ansinnen konkretisierte der GmbH-Geschäftsführer gestern im AA-Gespräch. So würde es fast mit dem gleichen Aufwand verbunden sein, ob ein Architekt einen oder zwei Plätze plant. Daher hätte man „mehr Verhandlungsmasse“ bei der Vergabe. „Wenn das Sinn machen soll, dann muss es zeitgleich sein“, unterstreicht Hoffmann die Handreichung in Richtung TuS Ennepe, der dies natürlich wollen müsste.

Doch nicht nur dieses Ziel verfolgt der neue Geschäftsführer. Nach der angepeilten Sanierung des Franz-Dobrikat-Sportplatzes („die Pläne sind als Bauantrag unterwegs“) und dem späteren Betrieb der Breitensportanlage sei es möglich, die Aufgaben der Gesellschaft auszubauen, „dass irgendwann alles unter einem Dach ist“. So könnten weitere Sportstätten in Halver in die Zuständigkeit der Gesellschaft fallen. Für die Breitensportanlage fällt unter anderem die Belegung des Platzes in die Zuständigkeit der Gesellschaft. „Damit ist ein großes Konfliktpotenzial beseitigt“, unterstrich der Geschäftsführer.

Im Rahmen der Versammlung wurden die Gesellschafter auch an die bevorstehende Aufgabe und das Ziel erinnert. So sollten die Integration von verschiedenen Menschen und Vereinen auf dem Sportplatz möglich gemacht werden. Außerdem versteht Hoffmann die Sanierung als „besten Beitrag zur Stadtentwicklung“. Die Sportstätte werde für alle Bürger gebaut. ▪ Marco Fraune

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