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 „Ausbildungsbetrieb des Jahres“: Autoprofi Turck aus Halver nominiert

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Von: Sarah Lorencic

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Handwerkskammer-Geschäftsführer Fabian Bräutigam (3.v.l.) gratuliert dem Geschäftsführer von Autoprofi Turck, Frank Turck (3.v.r.), mit der Nominierungsurkunde. Auch die Auszubildenden Cedric Altenhenne (2.v.l.) und Jan-Hendrik Born (2.v.r.) sowie Astrid Fahlenbock (l.) von der Sparkasse Lüdenscheid und HwK-Ausbildungsberater Rüdiger Schnüttgen (r.) freuen sich mit.
Handwerkskammer-Geschäftsführer Fabian Bräutigam (3.v.l.) gratuliert dem Geschäftsführer von Autoprofi Turck, Frank Turck (3.v.r.), mit der Nominierungsurkunde. Auch die Auszubildenden Cedric Altenhenne (2.v.l.) und Jan-Hendrik Born (2.v.r.) sowie Astrid Fahlenbock (l.) von der Sparkasse Lüdenscheid und HwK-Ausbildungsberater Rüdiger Schnüttgen (r.) freuen sich mit. © Handwerkskammer südwestfalen

Der Familienbetrieb Autoprofi Turck aus Halver gehört zu den Nominierten im diesjährigen Wettbewerb „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ des südwestfälischen Handwerks. Geschäftsführer Frank Turck erhielt vor Kurzem die Nominierungsurkunde für die Kategorie „Soziale Verantwortung & Gesellschaftliches Engagement“ und verrät sein Geheimnis.

Halver – Hoher Qualitätsanspruch bei ehrlichem Zusammenhalt seien der Weg zum Erfolg des Kfz-Betriebs. „Ein Team ist nur so stark wie sein schwächstes Glied“, sagt Frank Turck, der als mehr als 20 Jahren seinen Betrieb führt. Der Kraftfahrzeugmechanikermeister beschäftigt neun Angestellte, wobei vier Mitarbeiter noch in der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker sind. Zu den Leistungen des Betriebes gehören unter anderem Unfallinstandsetzung, Karosseriebau und Inspektion für die unterschiedlichsten Fahrzeuge.

Oberster Anspruch sei dabei, den Kunden durch gute Arbeit und realistische Kosten zufriedenzustellen. Frank Turcks hat außerdem den Wunsch, seinen Auszubildenden eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu geben, damit sie fachlich immer und überall einsetzbar sind.

Einsatz für junge Leute

Dabei setzt sich der Halveraner gerne für junge Leute ein, die es im Leben nicht immer so leicht hatten. Und auch wenn es zwischendurch mal nicht so optimal läuft, wird nicht sofort aufgegeben. Dass der Erfolg nicht nur von einer Person abhängig ist, weiß Frank Turck: „Das haben wir gemeinsam hinbekommen.“

Die enge Bindung zu vielen seiner Mitarbeiter schätzt der Chef sehr . Zu einigen ehemaligen Auszubildenden besteht noch heute ein freundschaftlicher Kontakt – sogar über Ländergrenzen hinweg. Dass sie erfolgreich sind, macht ihn stolz. Turck: „Wenn ich einen Gesellenbrief in der Tasche habe, dann muss ich auch ein verantwortungsvoller und gestandener Mensch sein. Das ist meine Meinung. Und da stehe ich auch zu. Das versuche ich denen jeden Tag zu vermitteln.“ Für die Förderung seiner Azubis hatte Turck bis vor vier Jahren auch einen ehemaligen Lehrer für Nachhilfe-Stunden engagiert, der einmal die Woche mindestens zwei Stunden kam.

Von Kirmes bis Weihnachtsbaumverkauf

Autoprofi Turck engagiert sich auch über das Alltagsgeschäft hinaus. Um örtlichen Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen unter die Arme zu greifen, organisierte Frank Turck mit seinem Betrieb beispielsweise eine Kirmes, einen Tag des Räderwechselns oder einen Weihnachtsbaumverkauf. Wichtig ist dem Geschäftsführer dabei, dass das Team gerne und freiwillig mitmacht.

„Diese soziale Verantwortung, die Sie tatsächlich mit Ihrem gesamten Team leben, die ist nicht selbstverständlich“, betonte der Geschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, Fabian Bräutigam, bei der Übergabe der Urkunde. „Solche Menschen braucht man. Nicht nur im Handwerk, sondern auch generell in der Gesellschaft.“

Auch im Rentenalter möchte Turck nicht rasten. Sollte er keinen Nachfolger finden, möchte er seine Räumlichkeiten weiterhin sinnvoll nutzen. Menschen, die wenig Chancen haben, will er dann eine Art Werkstatt-Nachhilfe anbieten. Bis dahin ist aber noch Zeit: „Ich hoffe, dass ich noch ein paar Leute ausbilde.“

Nun steht erst einmal die Nominierung im Wettbewerb „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ an. Fabian Bräutigam überreichte Frank Turck vor Kurzem die Nominierungsurkunde. Auch Astrid Fahlenbock von der Sparkasse Lüdenscheid und HwK-Ausbildungsberater Rüdiger Schnüttgen gratulierten dem Halveraner.

Wer sich zu den Siegern des Wettbewerbs zählen darf, entscheidet sich am 23. September im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Schlüter-WorkBox in Iserlohn. Der Gewinner in der Kategorie „Soziale Verantwortung & Gesellschaftliches Engagement“ erhält eine Trophäe und ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro, gestiftet von den Sparkassen in Südwestfalen.

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