Fahrbahnbreite teilweise um 50 Zentimeter reduziert

+
Die Planung für den Ausbau der Straße Langenscheid steht und beinhaltetso entschied der Rat am Montag - teilweise eine Fahrbahnbreite von 6 Metern. -

Halver - Der Weg für den Ausbau der Straße Langenscheid ist geebnet - und dies letztlich durch eine intensive Zusammenarbeit von Anwohnern, Politikern und Mitarbeitern des Fachbereichs Bauen und Wohnen.

Denn der Rat verabschiedete am Montag die noch einmal geänderte Planung. „Wir haben damit einen Konsens gefunden, mit dem alle leben können“, meinte Peter Starke (CDU) nach der Abstimmung im Rat, die ohne Gegenstimme und Enthaltung ausfiel. Zuvor hatte Michael Brosch (SPD) gefordert, doch den Wünschen der Anlieger auf eine Fahrbahnbreite von sechs Metern zu entsprechen.

Diesen soll nach der neuesten Änderung zumindest teilweise entsprochen werden: Der erste Teil des Langenscheids von der Von-Vincke-Straße bis zur Lütgenheide soll eine Fahrbahnbreite von 6,50 Meter behalten, da das Ein- und Ausfahren von Lastwagen auf die Straße Lütgenheide gewährleistet sein muss.

Danach, ab Hausnummer 8 (Tierauffangstation), soll die Straßenbreite um 50 Zentimeter reduziert werden - und dies bis zur Gewerbegebietsgrenze, die zwischen den Hausnummern 20 und 22 verläuft. Das erklärten Michael Schmidt, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen, und sein Mitarbeiter Christoph Stillger in der Sitzung des Stadtrats. Denn in diesem Bereich würde allein aufgrund der Grundstücksausfahrten von Lastwagen eine Fahrbahnbreite von 6,50 Meter benötigt. Sonst würden Lkw, so Stillger, über den Gehweg fahren. Er veranschaulichte dies mit einem Plan, auf dem er die Lastwagenausfahrten aufgezeichnet hatte. Zudem sei man von Anliegern auf diese Ausfahrtproblematik hingewiesen und aufgefordert worden, es bei einer Breite von 6,50 Metern zu belassen.

Aus diesem Grund wurden Nachfragen, warum die schmalere Fahrbahn nicht bis zur Firma Neosid ausgedehnt würde, negativ beschieden. Darüber hinaus wollte Sascha Gerhardt (FDP) beim Beschlussvorschlag für den Ausbau des Langenscheids vermerkt wissen, dass es trotz der schmaleren Fahrbahn bei zwei Meter breiten Gehwegen auf beiden Seiten bleibe.

In diesem Zusammenhang hatte Michael Schmidt erklärt, dass zwar entsprechende Vorschriften nicht absolut verbindlich seien, diese Regeln dem Bau-Fachbereich jedoch als Grundlage dienten. Letztlich Grund genug, auch den Passus für die Gehwegbreite etwas weicher zu formulieren. Der Bürgersteig des Langenscheids soll durchgängig möglichst zwei Meter breit gebaut werden - dies natürlich auch bei der sechs Meter breiten Fahrbahn zwischen den Hausnummern 8 und 20.

Alle besprochenen Regelungen bleiben bestehen

Alle anderen zuletzt in der Sitzung des Hauptausschusses besprochenen Regelungen, die mit dem Ausbau der Straße kommen sollen, bleiben bestehen: Der Langenscheid wird zur Tempo-30-Zone, Lastwagen dürfen nur in Richtung Von-Vincke-Straße einfahren und dies auch künftig nicht von der Oststraße, das Abbiegeverbot bleibt bestehen.

Zudem ist „alternierendes Parken“ vorgesehen, das ebenso wie ein Baumtor im südlichen Teil des Langenscheids - im nördlichen Bereich, also nahe der Kreuzung mit dem Breslauer Weg, ist kein Platz dafür - die Geschwindigkeit bremsen soll. Schließlich wird die gesamte Maßnahme nach KAG (Kommunales Abgabengesetz) mit den Anliegern der Straße abgerechnet. Dieser noch einmal in der Sitzung in wenigen Punkten geänderten Planung stimmten letztlich alle Mitglieder des Stadtrats zu.

Von Det Ruthmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare