Auftrag für Sportanlage an Strabag vergeben

Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Agilis-Betreibergesellschaft gewählt: Dirk Schmale.

HALVER ▪ Die Breitensportanlage an der Karlshöhe wird von der Firma Strabag gebaut. Die Verträge mit dem Unternehmen werden gerade geschrieben. In enger Abstimmung mit dem Bau-Fachbereich der Stadtverwaltung soll der Auftrag bis zum Jahresende dann in trockenen Tüchern sein, damit die Bedingungen für die Förderung des Projektes mit Konjunkturpaket-II-Geld erfüllt sind.

Der Aufsichtsrat der Agilis-Sportgesellschaft hat in seiner konstituierenden Sitzung am Mittwoch grünes Licht zur Auftragsvergabe gegeben. Über die exakten Kosten dürfe er zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen, erklärte Geschäftsführer Dieter Hoffmann gestern im AA-Gespräch. Doch: „Wir liegen im kalkulierten Kostenrahmen.“

Und dies liegt daran, dass sich die Verantwortlichen nun für die „Sparlösung“ entschieden haben, wie Hoffmann das ausgewählte Angebot nennt. Zuvor hatte sich eine kleine Expertenrunde nach der jüngsten Gesellschafterversammlung noch mit Details auseinandergesetzt.

So wird es als Untergrund nun eine ungebundene Tragschicht geben. Diese darf nicht mit schwerem Schneeräumgerät befahren werden, was aber auch ein Vorteil sei, findet der Agilis-Geschäftsführer. „Das ist im Grunde auch nicht gewünscht.“ Außerdem würde mittlerweile diese Variante immer häufiger verwendet. „Es ist mehr und mehr Stand der Technik.“

Ebenfalls ist die Farbe der umlaufenden Tartanbahn nun festgelegt. Auch wenn Usan Bolt auf blauem Grund seinen Weltrekord gelaufen ist, werden die Halveraner weiter auf dem traditionellen Rot ihre Runden drehen. „Das lässt sich besser mischen“, weiß Hoffmann um die technischen Vorzüge.

Bei der Sitzung des Aufsichtsrates standen neben der Auftragsvergabe auch Formalien an. So wurde Dirk Schmale zum Vorsitzenden des neuen Gremiums gewählt. Ihm zur Seite stehen außerdem Lothar Kiera und Michael Brosch. Für den nun auch vom Gründungs-Geschäftsführer zum offiziellen Geschäftsführer bestimmten Dieter Hoffmann „eine gute Mannschaft“, die er nun habe. ▪ Marco Fraune

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