Bedrohliches Schauspiel, geringer Schaden 

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Wie eine riesige Welle rollte am Montagabend die Gewitterfront auf die Stadt im Grünen zu, wie hier in der Ortschaft Schwenke. 

Halver - Rasend schnell bewegte sich am Montag eine bedrohlich schwarze Gewitterwand auf Halver zu. Blieb die Stadt im Grünen über das sommerliche Pfingstwochenende nahezu verschont mit Gewittern und Regenschauern, so traf es die Stadt am Montagabend mit voller Wucht.

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Gut, wer da noch einige Sachen ins Haus retten konnte. Denn die Böen packten sich alles, was nicht niet-und nagelfest war und wirbelten es durch die Luft: Stühle, Tische, Blumentöpfe.

So imposant und bedrohlich das Schauspiel anmutete, so glimpflich kam Halver aber schließlich auch davon. Zweimal rückte die Freiwillige Feuerwehr aus, wie Pressesprecher Michael Keil am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Gegen 21.40 Uhr machte sich der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen auf den Weg in den Sticht. Dort versperrte ein umgestürzter Baum die Straße. Kurz darauf rückten die Wehrleute des Löschzugs Halver-Stadtmitte in Richtung Breckerfeld aus. Auch auf der Landesstraße 528 lag ein Baum quer auf der Fahrbahn. Die Einsatzkräfte der benachbarten Hansestadt waren ebenfalls vor Ort.

Für die Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt Halver begannen am Dienstagmorgen um 7 Uhr die Aufräumarbeiten. Doch auch Hans Jörg Ecks bewertete die Situation als nicht außergewöhnlich. Zwei abgeknickte Bäume und viele Trockenäste lagen auf den Straßen. Hinzu kamen Dreck und Steine, die von Äckern und Waldwegen auf die Straßen gespült worden waren. Ecks am Dienstagvormittag: „Wir sind laufend unterwegs.“ - von Friederike Domke

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