Ostereiermarkt bringt den Frühling in die Villa Wippermann

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Halver - Rund ums Ei erfreuten Aussteller aus Halver und weitem Umkreis am Wochenende beim Ostereiermarkt in der Villa Wippermann mit bezaubernden filigranen Kunstwerken. Zum 27. Mal lockte der zweitägige Markt Sammler, Kenner und Liebhaber feinen Kunsthandwerks an. Erstmals bot die Villa Wippermann den 20 Ausstellern, die sich äußerst angetan von den hellen, freundlichen Räumen zeigten, eine Bühne.

„Besser kann es nicht sein“, hieß es da. Gute Planung im Vorfeld und ein durchdachtes Konzept des Orga-Teams um Rudi Olson gingen auf. Dass der Aufzug just bei der Veranstaltung streikte, fiel dabei nicht weiter ins Gewicht. Während draußen der Winter die Natur noch fest im Griff hatte, zog drinnen in der Villa Wippermann beim Rundgang durch die abwechslungsreiche Ausstellung bereits der Frühling ein. 

Moderne und traditionelle Techniken der Verzierung von Eiern in unterschiedlichen Größen hielten sich die Waage. Von Bauernmalerei bis hin zu Wachsbatik, Filztechnik, Ritz-, Kratz-, Fräs- und Gravurtechnik reichte die Vielfalt an kunstvollen Arten der Bearbeitung. Bereitwillig gaben die Aussteller Auskunft über einzelne Arbeitsschritte, Sinn und Symbolik überlieferter Muster und vieles mehr. Feine Stickerei, Porzellanmalerei, Floristik, Karten, Schmuck, Fensterbilder und vieles mehr rundeten das abwechslungsreiche Angebot ab. Auf zwei Etagen lockte der Markt zum Sehen und Staunen ein.

 Seit Kindertagen Freundinnen, erfreuten Annette Benkert und Hiltraud Hartmann am gemeinsamen Stand mit kunstvoller Malerei und feiner Stickerei. Ein Hingucker: die (gestickte) Häschenschule nach alter Vorlage. Katrin Hartmann steuerte hübsche Näharbeiten zum Markt bei. Grünschalige Eier, mit charmanter Bauernmalerei verziert, fielen am Stand von Beate Hoppe ins Auge. Die (Wachsbatik-) Kunst des Verzierens von Ostereiern mit guten Wünschen, wie es die Sorben kennen, führte Reinhild Nockemann vor. Zugunsten des Deutschen Aussätzigenhilfswerks boten Elke Schmidt und Margret Dommermuth ihre kleinformatige Kunst, darunter Aquarellkarten, an.

Als Besonderheit hatte Annemarie Lüttgenau winzige Eier-in- Eier-Kunstwerke dabei. Bei Christina Adamicki konnten die Besucher schlesische Kratztechnik, bei Helga Flunder Gravurtechnik bewundern. Kreative Floristik, vom Winter und Frühling inspiriert, war Anja Seiberts Spezialität. Hier erfreuten Arbeiten aus luftgetrocknetem Ton (Edelgard Prinz), dort ergaben Aquarell- und Kratztechnik originelle Eierkreationen (Bozena Smyrek). Langjährige Ausstellerinnen wie Karin Hermann (Kunst am Ei) zeigten sich begeistert von den Räumlichkeiten. Ob bei Christiane Weigand (Karten, Schmuck und Fensterbilder), Beate Neumann (Porzellanmalerei), Astrid Reins (Tier- und Pflanzenmotive auf Eiern), Riitta Wieschmann (Batiktechnik), Kerstin Ebert (Schmuck) oder Michaela Krstic (Filz-Welt-Wunder): Überall gab es Sehenswertes, kunstvoll und mit viel Liebe gearbeitet, zu entdecken. Lyudmyla Janiak rundete mit Deko und Eierkunst das facettenreiche Angebot ab. 

Gut angenommen wurde die einladende Cafeteria im Erdgeschoss, wo ein fleißiges Helferteam des Bürgerzentrums um Claudia Wrede die Besucher mit Kaffee und Kuchen, Schnittchen und Salaten verwöhnte.

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