„Aufbruchstimmung“ zum Start

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Nicht nur die Löcher im Zaun verschwinden, sondern der komplette Zaun. ▪

HALVER ▪ Ein Teil des Geländers wird abgesägt, die Betonfundamente rausgerissen, dem Zaun geht es an den Kragen und auch die Motorsäge hinterlässt ihre Spuren an den Bäumen sowie dem Gestrüpp. Der Startschuss für die Vorbereitungen für den Bau der Breitensportanlage an der Karlshöhe ist gefallen.

Neben den Mitgliedern der vier Vereine, die hier bei besseren Rahmenbedingungen voraussichtlich ab kommendem Jahr Sport treiben werden, packen auch Aktive vom Technischen Hilfswerk aus Halver mit an. „Aufbruchstimmung“ herrsche, freut sich der TuS Halver-Vorsitzende Georg Bischofs. Und Phoenix-Vorstandsmitglied Rolf Zwitserloot ergänzt: „Die Beine hochlegen ist nicht“. Denn alles, was an Eigenleistung erbracht werde, müsse man später nicht zuzahlen.

Beide Vereinsvertreter betonen das neue Wir-Gefühl der vier beteiligten Verein. Kam es vor zwei Jahren noch zur Abspaltung der Fußballabteilung des TuS und der damit verbundenen Gründung des FC Phoenix, wollen nun alle gemeinsam an einem Strang ziehen. „Hier können wenige Stunden richtig was bewirken, zum Beispiel auch Vorurteile und Vorbehalte abbauen, die seit Jahren leider immer wieder ein Thema waren. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass gemeinsame Erfolge keine Illusion sind“, ruft Bischofs zur Teilnahme an den Arbeitseinsätzen auf, die heute ab 9 Uhr ihre Fortsetzung finden. „Wir alle wollen dadurch auch unseren Kritikern zeigen, was möglich ist.“

Dabei konzentrieren sich die Helfer vorerst auf den zur Innenstadt gelegenen Sportplatzbereich. Hier soll eine neue Umzäunung samt Wall entstehen, erklärt Zwitserloot. „Dafür müssen wir alles entrümpeln.“ Der Zaun zur anderen Platzseite werde hingegen voraussichtlich stehen bleiben. „Der ist nicht defekt und wegen des Bewuchses auch dicht.“

Keine Hand angelegt wird zudem am Platz selbst. Hier wird erst einmal die Submission am 4. November abgewartet. „Wir wissen dann, wer den Platz baut.“ Und dann werde man absprechen, was die Aktiven tun können, ohne dass die Gewährleistung der Baufirma berührt wird. ▪ Marco Fraune

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