127 Besucher beim Seniorennachmittag im AFG

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Auch zu einem Tanz ließen sich die Besucherinnen und Besucher ermuntern. Immerhin 127 von ihnen waren am Samstag zum Seniorennamittag der Stadt in die Aula des Anne-Frank-Gymnasiums gekommen.

Halver - In herbstlichem Ambiente hieß die Stadtverwaltung am Samstag 127 ältere Mitbürger zu ihrem traditionellen Seniorennachmittag in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums willkommen.

Wie Thomas Gehring (Fachbereichsleiter Bürgerdienste) in seiner Begrüßung erklärte, war erstmalig Vivien Hartauer mit der Organisation der beliebten, stets gut besuchten Veranstaltung betraut. Bei Kaffee und Kuchen, Tanz, Musik, lustigen Sketchen und Gesang kam rasch heiterste Stimmung auf.

Mit der Bitte, sich zu melden, falls Wohnraum gestellt oder anderweitige Unterstützung gewährleistet werden kann, sprach Thomas Gehring in seinem Grußwort mit der Flüchtlingskrise jedoch auch ernste Thematik an.

„Das Leben ist Veränderung“

„Unter Menschen zu kommen, gemeinsam aktiv zu werden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, das ist ein gutes Mittel, auch im Alter jung zu bleiben“, erklärte Monika Ebbinghaus, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, zur Begrüßung. Allen fleißigen Helfern, die „mit viel Engagement diesen Nachmittag möglich gemacht haben“, galt ihr Dank. Auf zahlreiche Veränderungen (u. a. Bürgermeisterwahl) innerhalb der Stadt kam sie zu sprechen. „Das Leben ist Veränderung. Veränderungen gehören zum Leben dazu.“

Zurzeit beherberge die Stadt etwa 300 Flüchtlinge und die Aufnahmekapazität stoße an ihre Grenzen. Wie vielerorts gebe es indes auch in Halver viel ehrenamtliches Engagement und große Hilfsbereitschaft. „Die derzeitige Flüchtlingsbewegung ist eine große Herausforderung, birgt aber auch angesichts des demografischen Wandels gerade in unserer ländlich geprägten Region große Chancen.“ Es gelte, Veränderung zuzulassen und zu lernen, mit ihr umzugehen. Keine Veränderung, was die Ausrichtung des alljährlichen Seniorennachmittags angehe, werde es jedoch unter dem neuen Bürgermeister Michael Brosch geben.

Nach dem Kaffeetrinken erfreuten heitere, beschwingte und stimmungsvolle Darbietungen die große Runde. Zum Träumen ermunterte dabei die junge Pianistin Lisa Vesper (16), die mit klangschönen Stücken wie der romantischen „Ballade pour Adeline“ erfreute.

Ohrwürmer und Tanzmusik

Die Lachmuskulatur kitzelten Annette Przybilla (Vorsitzende des Seniorenbeirats) und Heike Brociol mit lustigen Sketchen, die sich rund um die großen und kleinen Wehwehchen, Fachärzte, Putzfrauen und Fußball drehten. Mit Druck im Bauch ging’s zum Dermatologen, mit Blasenbeschwerden zum Psychologen.

Mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme verzauberte die junge Halveranerin Hannah Kramer, die mit Ohrwürmern wie Leonard Cohens „Halleluja“ oder „Bei Mir Bistu Shein“ – 1938 durch die Andrew Sisters bekannt geworden – aufwartete.

Ins Schwarze traf auch Alleinunterhalter Bodo Schubert aus Lüdenscheid, der mit flotten Titeln zum Schunkeln einlud und Tanzfreudige auf die Tanzfläche lockte.

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