Gesund im Winter

So schütze ich mich vor Erkältungen - Tipps vom Hausarzt

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Halsschmerzen, Schnupfen und Husten vorbeugen: Es gibt verschiedene Dinge, die Menschen beachten können,

Halver - Winterzeit ist Erkältungszeit. Um einer Erkrankung vorzubeugen, gibt es viele verschiedene Dinge, die Erwachsene und Kinder beachten können. Um diese Dinge zu klären, haben wir uns mit Hartmut Rohlfing, Sprecher der Halveraner Ärzteschaft, getroffen.

Die Nase läuft, der Hals kratzt, der Schädel brummt und man fühlt sich einfach nur schlapp. Jeder kennt das Gefühl, wenn man sich erkältet hat. Doch man kann mit vielen einfachen Dingen das Risiko, sich eine Erkältung einzufangen, minimieren. Zudem ist ein richtiger Umgang mit der Erkältung und den Mitmenschen wichtig. 

Doch wie steckt man sich überhaupt an? „Erkältungskrankheiten werden durch winzige Tröpfchen übertragen, in denen Viren enthalten sind“, erklärt Hartmut Rohlfing. Diese Viren, die beispielsweise durch Husten oder Niesen übertragen werden, können einige Stunden auf Kleidung, Taschentüchern und Gegenständen überleben. Aufgenommen werden die Krankheitserreger über die Schleimhäute. 

Gibt wertvolle Ratschläge: Hartmut Rohlfing.

Um also nicht angesteckt zu werden, sollten folgende Punkte beachtet werden: 

Regelmäßiges Händewaschen 

Wäscht man sich die Hände mehrmals am Tag, verringert man die Zahl der Krankheitserreger. So schützt man nicht nur sich selbst, sondern man verhindert auch eine Verbreitung der Viren. 

Richtig Husten und Niesen Wichtig 

ist, dass man sich nicht in die Hände hustet oder niest. Stattdessen sollte ein Einwegtaschentuch benutzt werden. Ist gerade kein Taschentuch zur Hand, sollte man in die Ellenbeuge husten oder niesen. „Auch so verhindert man die Verbreitung von Viren“, erklärt der Internist. Wichtig ist auch, dass das Taschentuch in einen Abfalleimer entsorgt wird. 

Höflichkeitsformen unterlassen 

So nett gemeint ein kräftiger Händedruck oder auch eine herzliche Umarmung ist – in der Erkältungszeit sollte man auf diese Höflichkeitsformen verzichten, um keine Viren aufzunehmen oder weiterzugeben. „Auch größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden“, verrät Hartmut Rohlfing. Gleiches gilt auch, wenn man bereits erkrankt ist. Dann sollte man ausreichend Abstand zu gesunden Personen halten. Zu gefährdeten Gruppen zählen Säuglinge oder ältere Menschen. 

Frische Luft tut immer gut 

Deshalb wird ein regelmäßiges Lüften der Wohn- und Arbeitsräume empfohlen. Außerdem sollte man seine Pausen dazu nutzen, an die frische Luft zu gehen. 

Ausreichend Schlaf ist wichtig 

„In einer Untersuchung konnte gezeigt werden, dass Personen, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, fast dreimal so häufig eine Erkältung bekommen wie Personen, die acht Stunden oder länger schlafen“, erklärt Hartmut Rohlfing, muss allerdings auch relativieren: „Jedoch wurden in beiden Studien nur wenige Personen untersucht und es ist unklar, inwiefern sich diese Ergebnisse auf die Bevölkerung insgesamt übertragen lassen.“ 

Ein gutes Schlafklima schaffen 

Vor dem Zubettgehen sollte das Schlafzimmer kurz durchgelüftet werden. Außerdem sollte eine nächtliche Luftbefeuchtung stattfinden. „Hier kann man zum Beispiel ein feuchtes Handtuch über den Heizkörper hängen“, so Rohlfing. Durch diese Maßnahme verhindert man das Austrocknen der Schleimhäute durch die trockene Heizungsluft. 

Dauerhaften Stress vermeiden

„Es gibt Hinweise, dass Personen, die dauerhaft Stress ausgesetzt sind, sich häufiger erkälten als Personen ohne Dauerstress“, verrät Dr. Hartmut Rohlfing. Dauerstress gibt es jedoch nicht nur durch die Arbeit. Er kann zum Beispiel auch durch Arbeitslosigkeit oder zwischenmenschliche Konflikte ausgelöst werden. „Entspannungsverfahren wie beispielsweise Tai-Chi können die Reaktion des Abwehrsystems verbessern.“ 

Die richtige Ernährung ist hilfreich 

Eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit Obst und Gemüse sollte beachtet werden. Die darin enthaltenen Vitamine und Spurenelemente stärken die Immunabwehr, informiert der Halveraner Arzt.

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