Arbeiten an zwei Schulen in Halver müssen in diesem Sommer noch erfolgen

Sanierungen an Schulen: Sommerferien reichen nicht aus

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Anfang des Jahres wurde der neue Anbau der Humboldtschule fertiggestellt (Foto). Nun ist das Atrium in den Sommerferien an der Reihe.

Halver - In diesem Sommer sind weitere Baumaßnahmen an Humboldtschule und Anne-Frank-Gymnasium geplant. Einige Arbeiten können allerdings nicht in den Ferien erfolgen, sondern erst danach.

Im April hatte der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen die an beiden Schulen anstehenden Fassadenarbeiten auf den Weg gebracht, im Fall der Humboldtschule mit einem Dringlichkeitsbeschluss, um möglichst früh die Aufträge ausschreiben zu können. 

An der Humboldtschule soll die Atriumfassade, die überwiegend noch einfachverglast ist und damit noch energetisch dem Wärmeschutzniveau der 1960er-Jahre entspricht, saniert werden. Dazu stehen Mittel des Kommunal-Investitionsförderungsgesetzes (KlnvFG) zur Verfügung, mit denen Ausgaben in Höhe von 630 000 Euro zu 90 Prozent gefördert werden können. 

Fassadensanierung nur in den Sommerferien möglich

Die Fenster und Flure der Atriumfassade werden im Zuge der Sanierung Lüftungsflügel bekommen. An der nach Süden gerichteten Seite wird außerdem ein Blendschutz angebracht. „Die Fassadensanierung im Atrium der Humboldtschule können wir nur in den Sommerferien machen“, sagt Michael Schmidt, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen der Stadt. 

Die Aufträge für die Hauptgewerke, also die Anbringung der neuen Fenster und der Wärmedämmung, laufen bereits. Im Flur gebe es dann noch verschiedene kleinere Anschlussarbeiten, die noch ausgeschrieben würden. „Insgesamt sind wir bei der Humboldtschule aber voll auf Kurs“, sagt Schmidt. 

Zeitplan sehr ambitioniert

Der Zeitplan sei allerdings ambitioniert genug. „Sechs Wochen für so ein Projekt sind sehr knapp, aber es geht nicht anders, wir haben nur dieses Zeitfenster.“ Am AFG soll die 2010 und 2011 begonnene Fassadensanierung abgeschlossen werden. Damals waren mit Mitteln des Konjunkturpakets II die Fassaden des Stammklassentraktes, der Verbindungsbrücke und der Verwaltung saniert worden. 

Für die Sanierung der Fassaden der Aula und der Sporthalle reichten die Mittel nicht aus. Durch die Bildung einer Rückstellung im Haushalt 2016 stehen dafür nun Mittel in Höhe von 395 000 Euro zur Verfügung. Die Fassadenarbeiten werden sich allerdings um ein paar Monate verschieben. Derzeit würden die Ausschreibungen noch vorbereitet, sagt Schmidt. „Der Ausführungsbeginn ist dann frühestens nach den Sommerferien.“ 

AFG muss warten

Die AFG-Fassade soll optisch den früheren Maßnahmen entsprechen, also aus einem Wärmedämmverbundsystem, teilweise aufgelockert mit Aluwelle, bestehen. Etwa zwei Meter hoch sollen schlagfeste Platten eingebaut werden. Ein Fensteraustausch ist dabei jedoch nicht geplant. „Wir müssen gucken, wie weit wir kommen“, sagt Schmidt. Das sei auch witterungsabhängig, sodass ein Teil eventuell auch erst im kommenden Jahr gemacht werden könnte. 

„Unser Ziel ist das aber nicht“, betont der Bauamtsleiter. „Wir sind daran interessiert, einen leistungsfähigen Partner zu finden, der möglicherweise auch mit mehreren Kolonnen tätig wird und in der Lage ist, das Projekt mit zusätzlichen Kapazitäten umzusetzen.“

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