Anwohner wollen Straße sicherer machen lassen

Die Forderung: Für die Sicherheit der jungen Anwohner soll gesorgt werden.

HALVER ▪ Für die Ortslage Halverscheid ist das demografische Problem, sprich die Überalterung der Bevölkerung ein Fremdwort. Derzeit zählt das Dorf etwa 130 Einwohner – davon sind rund 30 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Doch genau um die Jungen und Mädchen sorgt sich die Anwohner-Sprecherin Anne Schmidt.

Denn: Der Straßenzustand schränke das Leben im Dorf ein. Ältere Menschen, junge Mütter mit Kinderwagen und auch spielende Kinder müssten um ihre Sicherheit bangen, so Schmidt. Hinzu komme, dass die eigentlich geltende Maximalgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern häufig nicht beachtet würde. „Die Temporegelung muss eingehalten werden.“

Seit 15 Jahren wohne sie nun in Halverscheid, erinnert sich die Anwohner-Sprecherin. Während dieser Zeit sei nichts an dem Abschnitt getan worden. „Die Straße ist marode und gefährlich für Kinder.“ Und von denen gebe es erheblich mehr als in anderen Ortslagen von Halver. Allein 2009 seien drei Neugeborene zur Welt gekommen.

Und um deren Sicherheit zu gewährleisten, sei die Sanierung eines Straßenabschnittes von ungefähr 300 Metern erforderlich. „Wer bezahlt das, wenn den Kindern etwas passiert?“, setzt die Anwohnerin auf Verantwortungsbewusstsein – denn neben einer Fahrbahn sei die Straße, die durch den Ort führt, auch Bürgersteig und Spielstraße zugleich. ▪ mcf

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