Antrag der Grünen irritiert den Kämmerer

Markus Tempelmann

HALVER ▪ Verwundert reagierte Kämmerer Markus Tempelmann am Dienstag auf den Antrag der Grünen-Fraktion zur Regulierung des Neubaugebiets am Waldweg. Wie berichtet, wollen die Grünen die bis dato „angedeutete Möglichkeit“ einer ergänzenden privatrechtlichen Regelung zwischen Stadt und Bauherren auch im Bebauungsplan berücksichtigt sehen.

Insbesondere eine Passage zu geringeren Firsthöhen irritiert Tempelmann. In dem Antrag der Grünen heißt es unter anderem: „Unser Vorschlag der Verringerung der Firsthöhen um zwei Meter hätte Zusatzvereinbarungen überflüssig gemacht.“ Das will der Kämmerer so nicht stehen lassen. „Dennoch wären Zusatzvereinbarungen notwendig gewesen – etwa, um eine Uniformität der Gebäude zu vermeiden. Diese wäre mit Sicherheit das Schlimmste gewesen.“ Sowohl die Verpflichtung zu zwei Stellplätzen je Wohneinheit als auch die Einschränkung, das an eine Person maximal zwei Grundstücke verkauft werden dürfen, sei nicht per Bebauungsplan möglich, so der Kämmerer. „So etwas kann nur in einer Vereinbarung nach nichtöffentlicher Beratung geschehen“, sagte Tempelmann, der sich erstaunt darüber zeigte, dass die Grünen-Fraktion mit Einzelheiten möglicher Vereinbarungen an die Öffentlichkeit gegangen ist. ▪ Frank Zacharias

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