Ostern: Was beim Feuer zu beachten ist

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Schön, aber auch brandgefährlich: Für Osterfeuer gelten klare Vorschriften.

Halver - Mehr als 20 Osterfeuer sind bei der Stadt Halver bereits angemeldet. Etwa 100 dürften es nach den Erfahrungen der Vorjahre werden, schätzt Larissa Arnold aus dem Fachbereich Bürgerdienste, die auf die Vorschriften zum Abbrennen von Osterfeuern hinweist.

Bei Larissa Arnold (Tel. 0 23 53 / 73 13 3) laufen die Fäden zusammen, wenn es um die nötige Ausnahmegenehmigung und die Gebührenbescheide geht. 22 Euro kostet der entsprechende Antrag.

Wer sein Feuer über das Internet anmelden will, wird auf der Homepage der Stadt Halver (www.halver.de) mit der Stichwortsuche „Osterfeuer“ schnell fündig. Im übersichtlichen Kontaktformular wird nach Zeitpunkt, Ort und Verantwortlichem gefragt. Antragsschluss ist der Mittwoch vor Ostern, der 23. März. Ebenfalls auf der Internet-Seite der Stadt findet sich eine Übersicht, was erlaubt und verboten ist. Der Antragsteller ist verantwortlich auch für das Einhalten der Pflichten durch die von ihm beauftragten Personen: Erfahrungsgemäß treten dann keine erheblichen Belästigungen der Nachbarschaft oder der Allgemeinheit auf, wenn das Feuer mit Scheitholz und trockenen pflanzlichen Rückständen wie zum Beispiel Strauchschnitt gespeist wird und folgende Mindestabstände eingehalten werden:

- 100 Meter von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen, soweit diese nicht innerhalb von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen errichtet sind

- 50 Meter von öffentlichen Verkehrsflächen

- 10 Meter von befestigten Wirtschaftswegen

Es dürfen nur pflanzliche Abfälle verbrannt werden. Behandeltes Holz, Stoffe wie Mineralöle, Mineralölprodukte; Altreifen und Ähnliches dürfen nicht zum Entfachen und zur Unterhaltung des Feuers eingesetzt werden.

Das Verbrennen von Haus – und Küchenabfällen ist unzulässig. Es müssen Vorkehrungen getroffen werden, dass durch Funkenflug und Strahlungswärme keine Sekundarbrände entstehen können. Das Brennmaterial darf frühestens 14 Tage vor der Veranstaltung zusammengetragen werden. Durch das Anbringen von Flatterbändern oder Vogelscheuchen ist der Nestbau und der Brutbeginn von Vögeln zu verhindern. Am Tage des Verbrennens ist das Material zum Schutze der Kleintiere umzuschichten. Bei starkem Wind darf das Feuer nicht abgebrannt werden. Ein vorhandenes Feuer ist bei starkem Wind unverzüglich zu löschen.

Während des Verbrennungsvorgangs ist das Feuer durch die verantwortliche Person oder einer von ihm Verantwortlichen beauftragten Person ständig zu beaufsichtigen. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle komplett erloschen sein.

Die Ausnahmegenehmigung ist am Veranstaltungsort zur Einsichtnahme durch Polizeibeamte und Dienstkräften der Ordnungsbehörde bereitzuhalten. Den Anweisungen der Feuerwehr-, Polizei – und Ordnungskräfte ist unverzüglich Folge zu leisten. Die Genehmigung ist für den Fall von Kontrollen bereitgehalten werden.

Die Erlaubnis gilt nur für den genehmigten Veranstaltungstag. Ein Ausfall der Veranstaltung berechtigt nicht zur Verbrennung des Materials an einem anderen Tag. Es wird darauf hingewiesen, dass Verbrennungsvorgänge, die außerhalb des genehmigten Zeitrahmens stattfinden, Ordnungswidrigkeiten darstellen, die mit einem Bußgeld geahndet werden können.

Bei Änderungen Feuerwehr informieren Die Feuerwehr wird über das Abbrennen des Osterfeuers informiert. Sollten sich der Termin und / oder Abbrennplatz des Osterfeuers aus irgendwelchen Gründen ändern, muss dies unmittelbar der Feuerwehr über die Kreisleitstelle Lüdenscheid, Dukatenweg 2 – 4, 58507 Lüdenscheid, Tel.: 0 23 51/1 06 50, mitgeteilt werden.

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