Rekord: 4845 Besucher in der Herpine

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Halver - Ein Allzeit-Hoch bei den Besucherzahlen: 4845 Badegäste am Sonntag im Waldfreibad im Hälvertal. Weitere Premiere: Zum ersten Mal in der Herpine-Geschichte musste nachmittags das Tor geschlossen werden.

Der Samstag war mit 3000 Besuchern bereits bemerkenswert. Der noch heißere Sonntag übertraf dann aber alle Erwartungen. Fast 5000 Menschen kamen im Laufe des Tages ins Bad. Hätte man den Eingang nicht gesperrt, wären es wohl noch mehr gewesen. 

Es habe heftige Diskussionen am Eingang gegeben, als man für eine dreiviertel Stunde abgesperrt hätte, sagt Herpine-Chef Phillipp Hutt, doch mehr sei einfach nicht leistbar gewesen. Uneinsichtige Dauerkarten-Besitzer hätten protestiert, am Ende habe man die Polizei um Präsenz gebeten. 

Katastrophal – aber auch das war allen Beteiligten im Vorfeld klar – war erneut die Parksituation. Im Allgemeinen Anzeiger und auf Facebook hatten das Herpine-Team und die Verantwortlichen frühzeitig darauf aufmerksam gemacht, dass es mit dem Auto schwierig bis unmöglich sein werde, ins Bad zu kommen. Gefruchtet hat es wenig. Erst die Drohung über Lautsprecher, Falschparker direkt abschleppen zu lassen, wenn sie Rettungswege blockieren, zeigte Wirkung. 

„Wir konnten den Betrieb nur stemmen, weil wir am Sonntag bis zu acht Rettungsschwimmer am Becken hatten“, sagt Hutt. „So etwas geht nicht jeden Tag.“ Und auch der weitere Betrieb sei nur möglich durch die vielen ehrenamtlichen Unterstützer, meist aus dem Freundeskreis, die an allen Stellen zugepackt hätten – ob an der Kasse, am Ausgang, am Kiosk oder beim Saubermachen hinterher. Auf etwa zehn Frauen und Männer kommt Hutt überschlägig, wenn er zurückdenkt an den geschichtsträchtigen Sonntag im oberen Hälvertal. 

Eine wirkliche Lösung für das Parkplatzproblem ist derweil nicht in Sicht. Seit geraumer Zeit gibt es Überlegungen, einen Teil der Büsche und Bäume oberhalb des Bades zu entfernen, um mehr Stellplätze zu schaffen. An Wochenenden wie dem vergangenen allerdings dürfte das kaum helfen. Selbst 200 zusätzliche Parkplätze würden nicht ausreichen, wenn es richtig voll wird im Bad.

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