Unbekannte treiben am Hechtweg ihr Unwesen

Unbekannte wüten am Anglerheim

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Den Anglern bot sich ein Bild der Verwüstung: Die Tür aus den Angeln, leere Wodka- und Rumflaschen, Zigarettenkippen.

Halver - Chipstüten, Schnapsflaschen, jede Menge Zigarettenkippen – dieses Bild bot sich den Mitgliedern des Märkischen Angelsportvereins (MASV) am Mittwoch an ihrer Vereinshütte an den Bolsenbacher Teichen. Doch damit nicht genug: Auch die Tür zur Holzhütte wurde eingetreten, einige Werkzeuge gestohlen.

Offensichtlich hatte eine Gruppe Jugendlicher in der Nacht zu Mittwoch auf dem Gelände der Angler mehr gewütet als gefeiert. Anwohner des oberhalb der Teiche gelegenen Hechtwegs berichten von lauten Feiergeräuschen und Krawall gegen vier Uhr morgens in der Nacht zu Mittwoch. Bereits zu Beginn der Kontaktsperre im Zuge der Corona-Krise musste die Polizei auf dem Gelände der Angler eine Gruppe „auflösen“.

Auch das Ordnungsamt kontrolliert dort regelmäßig, vor allem in den Abendstunden, wie Thomas Gehring, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, bestätigt: „Wir tun, was wir können, aber ständige Kontrollen im ganzen Stadtgebiet, auch in den abgelegenen Ecken, sind auch einfach personell nicht leistbar.“ 

"Dies hier ist Privatgelände!"

Die MASV-Mitglieder sind entsprechend wütend über die Randale und den Vandalismus der Unbekannten an den Teichen. „Dies hier ist Privatgelände“, betont Achim Friedrich vom MASV. „Nicht umsonst haben wir am Eingang der Teichanlage eine Schranke aufgebaut.“ Zu suchen hat an der Vereinshütte und auf dem Teichgelände also ohnehin niemand etwas. 

Wegen des Einbruchs in die Hütte und des Diebstahls der Werkzeuge haben die Angler Anzeige erstattet – und denken jetzt über neue Sicherungssysteme nach. „Wir haben ja hier Strom, können also entsprechend Kameras in Betrieb nehmen“, sagt Friedrich. Denkbar wären etwa Wildkameras, die sich bei Bewegung einschalten.

Zudem wollen auch die Vereinsmitglieder nun noch häufiger nach dem Rechten schauen auf dem Gelände. „Wir haben da auf jeden Fall verstärkt ein Auge drauf“, so Achim Friedrich.

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