Angeklagter zieht Berufung zurück

HALVER/HAGEN ▪ Ein tschechischer Führerschein kam einen Halveraner teuer zu stehen. Nachdem der 30-Jährige nach einer vorsätzlichen Trunkenheitsfahrt seinen „Lappen“ losgeworden war, hatte er sich kurzerhand im benachbarten Tschechien einen neuen Führerschein besorgt. Das Ganze blieb nicht folgenlos: Gestern kassierte er dafür vor dem Hagener Landgericht eine Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro.

Am 8. Oktober vergangenen Jahres war der Halveraner in Iserlohn zudem in eine Verkehrskontrolle geraten. Dabei fiel den Beamten der tschechische Führerschein auf. Nachforschungen ergaben, dass der Angeklagte einige Zeit zuvor seine Fahrerlaubnis hatte abgeben müssen. Aufgrund dieser Umstände machte sich der 30-Jährige mit seiner ausländischen Fahrerlaubnis wegen Fahrens ohne Führerschein strafbar. Doch damit nicht genug. Am 28. Dezember vergangenen Jahres wurden bei dem Mann zwei „Bubble Heroin“ sichergestellt. Für beide Straftaten gab es vor dem Amtsgericht Iserlohn eine Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro. Damit jedoch nicht einverstanden, legte der bereits wegen Fahrens ohne Führerschein vorbestrafte Halveraner Berufung gegen das Urteil ein. Gestern nun fand er sich in zweiter Instanz vor dem Hagener Landgericht wieder. Dort ging alles ganz schnell: Der Angeklagte nahm ohne große Erklärungen seine Berufung zurück und ließ damit das Urteil des Amtsgerichts rechtskräftig werden. ▪ jape

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