Moderner Poller für Heesfeld naht

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Die mittlerweile marode Schranke in Heesfeld soll durch einen modernen und versenkbaren Poller ersetzt werden.

HALVER -  Eigentlich ist die Fahrt von der B 229 durch die kleine Ortschaft Heesfeld bis auf die Hälverstraße untersagt. Eine Schranke soll den Durchgangsverkehr verhindern – doch die ist marode und so mitunter für längere Zeit geöffnet. Ein Thema, das Anfang Juni auch eine Bürgerversammlung in der Heesfelder Mühle beschäftigte. Nun zeichnet sich eine Lösung ab.

Wie Lutz Eicker vom Fachbereich „Bürgerdienste“ auf Anfrage des AA erklärte, könne man aus Sicht der Stadtverwaltung bald mit dem Vertragsentwurf für eine modernere Sperrung beginnen. Die Idee, die einst Anwohner Klaus Brunsmeier vorgetragen hatte: ein elektrisch im Boden versenkbarer Poller, der zwar Fahrrad-, aber nicht Autofahrern die Durchfahrt ermöglichen würde. Eicker: „Ein entsprechendes Angebot liegt uns jetzt vor“ – und das sei „kostenmäßig durchaus im Rahmen“, wie der Verwaltungsmitarbeiter erklärt.

Finanziell würde sich die Stadt in einer Größenordnung von 800 bis 1000 Euro an einer modernen Pollerlösung beteiligen, so Eicker, den Rest müssten die Anwohner aufbringen. „Die Stadt müsste ohnehin eine neue Schranke anschaffen. Die Kosten, die dafür anfallen würden, würden wir übernehmen. Mit der Unterhaltung der Anlage hätten wir dann aber nichts mehr zu tun.“

Klaus Brunsmeier äußerte sich gestern gegenüber dem AA optimistisch, dass genügend Heesfelder hinter dem Projekt stehen. Nachdem die Stadt einen entsprechenden Vertrag erarbeitet und die Kosten benannt hat, müsse man sich allerdings noch einmal zusammensetzen, um die Details zu besprechen. „Ich bin guten Mutes, dass das klappt“, so Brunsmeier, der davon überzeugt ist, dass das Vorhaben nicht an der Kostenfrage scheitern werde. Schließlich überwiege der positive Effekt, wenn die Anwohner künftig nicht mehr aus ihren Autos steigen müssten, um die Schranke zu öffnen oder zu schließen. Dies könne dann ganz elegant per Funkfernbedienung oder Handy geschehen. Funksender beziehungsweise Zugangsdaten würden am Ende nur Befugte erhalten. Dazu gehören nicht nur die Heesfelder, sondern etwa auch die Müllabfuhr, deren Arbeit so auch erleichtert werde. - Frank Zacharias

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