Halveranerinnen fahren zur Brettspiel-Meisterschaft

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Siegerlächeln: Das Team „Guns’N’Roses’ qualfizierte sich jetzt für die Deutsche Brettspiel-Meisterscaft. Darunter auch die Halveranerinnen Andrea Reich und Martina Hohnsel (von re.).

HALVER - Sie sind sehr verspielt - aber verzockt haben sie sich nicht. Im Gegenteil: Das Team „Guns’N’Roses“ hat sich für die Deutsche Brettspielmeisterschaft qualifziert. Darunter zwei Halveranerinnen. Andrea Reich und Martina Hohnsel freuen sich, unter den besten Spielern Deutschlands zu sein. Und können es kaum erwarten, mit dem Trainingslager zu beginnen.

Es waren spannende Spiele, die sich das Team mit den anderen Teilnehmern geliefert hatte. Zu „Guns’N’Roses“ gehören neben den Halveraner Spielerinnen auch Bastian und Birgit Winkelhaus aus Mainz sowie Francis Gröning aus Düsseldorf.

20 Gruppen traten jetzt in Herne an, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. In vier Spielen mussten die Halveranerinnen mehrere Stunden lang zeigen, was in ihnen steckt. Und dabei strategisch vorgehen, aber auch Glück haben und Nerven bewahren.

„Das Wichtigste ist, die Spielregeln zu kennen“, sagt Andrea Reich. Klingt simpel, werde aber längst nicht von allen Teilnehmern berücksichtigt. „Es gibt tatsächlich welche, die dann deshalb das Spiel verlieren.“ Darum ist es für das Team „Guns’N’Roses“ oberste Priorität, die Regeln in- und auswendig zu können. Das Teilnehmerfeld sei übrigens bunt gemischt - vom Kind bis zum Senior. Reich: „Aber man darf die Kinder keineswegs unterschätzen. Manche sind echt gut.“ Gut ist aber auch ihre Mannschaft - schließlich haben sie sich für die Deutsche Meisterschaft am 25. Mai in Herne qualfiziert. 36 Teams gehen dabei an den Start. „Guns’N’Roses“ hoffen natürlich, auch diesen Wettbewerb zu gewinnen. Erfahrung haben sie jedenfalls genug - die Brettspielfans nehmen schon seit Jahren an Wettbewerben teil.

Natürlich wollen sie sich auch auf diese Meisterschaft intensiv vorbereiten, müssen aber noch etwas Geduld haben. Denn: Erst in einigen Tagen werden zwei der vier Spiele, die für den Wettbewerb ausgewählt wurden, überhaupt auf den Markt kommen. „Das ist, damit wir alle gleiche Voraussetzungen haben“, eklärt Reich. Dann wollen sie und ihre Spielkollegen aber, so oft es geht, trainieren.

„Natürlich ist das Ganze so wichtig, wie der sprichwörtliche Sack Reis in China. Aber es macht uns einfach höllisch Spaß. Wenn man dann nach dem Wettbewerb im Auto auf dem Weg nach Hause sitzt, dann ist man nur am Strahlen.“ Dass sehen nicht alle so: Andrea Reich erzählt, dass es durchaus auch Teams gibt, die die Meisterschaft sehr verbissen sehen und um jeden Preis gewinnen wollen. „Das finde ich nicht gut. Mir würde das Ganze dann keinen Spaß mehr machen.“ Dabei bedauert sie auch, dass sie selbst am 25. Mai nicht antreten kann. „Aber ich werde dann eine Standleitung nach Herne haben und alles mitverfolgen.“

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