Verwaltung schlägt Erweiterung am Gerätehaus Stadtmitte vor

Anbau für die Jugendfeuerwehr

Feuerwehr Halver, Gerätehaus
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Für den Löschzug Stadtmitte und die Jugendfeuerwehr ist es zu eng im Gerätehaus. Ein Anbau könnte Abhilfe schaffen.

Die Jugendfeuerwehr Halver soll einen eigenen Anbau erhalten, und zwar am Gerätehaus des Löschzuges 1, Stadtmitte, wo sie zurzeit unter äußerst beengten Umständen zusammenkommt und auch räumliche Ressourcen des großen Löschzuges belegt.


Der Vorschlag der Stadtverwaltung ist, die Situation mit einem Anbau aufzulösen. Politisch diskutiert wird die entsprechende Vorlage im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen am Dienstag kommender Woche, 7. September, um 17 Uhr in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums.

Mit einer Entscheidung in dieser Richtung würde man sich von den Überlegungen verabschieden, die Nachwuchsabteilung der Wehr im geplanten Neubau des Löschzuges Bommert in Anschlag unterzubringen.

Kosten bei 700 000 Euro

Für diesen Neubau waren ursprünglich Baukosten in einer Gesamthöhe von 2,9 Millionen Euro veranschlagt gewesen, davon eine Million in diesem und weitere 1,9 im kommenden Jahr. Der Baubeschluss im Fachausschuss belief sich letztlich auf einen Betrag von 2,37 Millionen Euro, sodass 530 000 Euro an Mitteln noch frei wären. Die Kosten für den Anbau belaufen sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt 700 000 Euro, so die Vorlage für die Politik.

Zu wenig Platz im Gerätehaus

Dass für die Jugendfeuerwehr etwas getan werden muss, stehe außer Frage. Sie sei wichtige und erfolgreiche Abteilung innerhalb der Feuerwehr Halver und stelle den Nachwuchs für die Einsatzabteilung. Insgesamt geht es um etwa 30 Jugendliche aus allen Stadtteilen, die unter unbefriedigenden Umständen im Gerätehaus Stadtmitte zusammengefasst sind. Der Nachwuchs nutzt derzeit 26 Spinde bei den Herren und 5 bei den Damen. Zur Verfügung steht außerdem noch ein Büro mit einer Grundfläche von 10 Quadratmetern. Damit trifft das Platzproblem aber auch den Löschzug 1, der mit der Zahl von 82 Einsatzkräften und der benötigten Spinde bereits mehrere Räume aufgegeben beziehungsweise umgenutzt habe. Zudem fehlt es dem Löschzug an einer Schwarz-Weiß-Trennung und getrennten Duschmöglichkeiten für Männer und Frauen.

Im Ergebnis, so die Argumentation von Fachbereichsleiter Thomas Gehring, würde der Anbau die Situation für die Feuerwehrjugend ebenso verbessern wie für den stadtzentralen Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Halver.

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