Landwirt weiter ohne Führerschein

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Politisch motivierte Kriminalität

Halver - Eine Treckerfahrt auf dem heimischen Hofgelände wäre da billiger gewesen: Weil ein Halveraner Landwirt im April diesen Jahres ohne gültige Fahrerlaubnis auf einer Straße bei Kürten unterwegs war, muss er nun 2700 Euro Strafe berappen, zahlbar in 90 Tagessätzen.

Sein Führerschein bleibt mindestens für die kommenden sechs Monate weiter eingezogen. So urteilte Richter Thomas Kabus am Freitag am Ende der Verhandlung im Amtsgericht Lüdenscheid. 

Es war dabei nicht das erste Mal, dass der Halveraner auf einer Anklagebank saß. In der Vergangenheit war der 42-Jährige schon mehrfach ins Visier von Ermittlern gerückt – und das nicht nur wegen anderer Verkehrsdelikte. 

Zum diesmaligen Geschehen: Bei einer Verkehrskontrolle am 19. April nahe Kürten stoppen Polizisten den Wagen des Halveraners. Er ist zu schnell unterwegs. Einen Führerschein kann er nicht vorweisen. Nach längerem Herumdrucksen gibt er zu, gar keinen mehr zu besitzen. 

Beim Prozess am Freitag übte sich der Landwirt lange in Schweigen. Die Strategie seines Verteidigers – er deutete an, ein anderer könnte am Steuer gesessen haben – griff nicht. Am Ende der Verhandlung akzeptierte der 42-jährige Halveraner das Urteil still nickend.

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