„Alter Markt“: Start für Bühnenbau nach Kirmes

Allein das Aufstellen von Tischen und Stühlen hat für eine Belebung des „Alten Marktes“ gesorgt. Auch Leonie (4) und ihre Mutter Janina Götte (Foto) machen hier gerne mal eine Pause. ▪ Weber

HALVER ▪ Noch sieht am „Alten Markt“ nahezu alles wie immer aus. Sieht man davon ab, dass bei schönem Wetter Tische und Stühle Jung und Alt zum Verweilen auf dem Platz im Zentrum der Innenstadt einladen. Doch das Aussehen wird sich kurz nach der Halveraner Kirmes ändern, dafür wird der Verein „Naturbühne Alter Markt“, wie bereits mehrfach berichtet, sorgen.

Es stehe zwar noch in der nächsten Woche ein letztes Abstimmungsgespräch mit der Stadt aus, erklärt Matthias Clever vom Naturbühne-Verein auf Anfrage unserer Zeitung, doch kurz nach der Kirmes soll es losgehen. Und da die Arbeiten, die jetzt an einen Unternehmen vergeben wurden, maximal eine Woche in Anspruch nehmen, werde es auch keinerlei Beeinträchtigung des Stadtlaufs geben und die Belastungen für die Anwohner des „Alten Marktes“ würden so gering wie möglich gehalten.

Im Rahmen des Abstimmungsgesprächs mit der Stadt wird dann auch geklärt, wann die Straßenlaternen, die an beziehungsweise auf dem Platz in der Innenstadt stehen, von den Stadtwerken abgebaut und wann die Telekom die Telefonzelle versetzt werden. Im Rahmen der Neuinstallation der Telefonzelle soll dann auch ein so genannter Hotspot (drahtloser Internetzugang) eingerichtet werden.

Von Seiten des Vereins „Naturbühne Alter Markt“ lässt man einerseits Kabel und Leerrohre im Boden verlegen – teilweise werden diese mit Hilfe eines neuen Verfahrens durch den Boden geschossen. Das ist Voraussetzung für die Realisierung des Beleuchtungskonzepts mit Lichtpollern, aber auch für die Versorgung der künftigen Naturbühne mit Strom und Licht. Auf der anderen Seite beinhaltet der erste Bauabschnitt aber auch die Vorbereitung für die Errichtung einer Bühne. Was bedeutet, dass die Fläche von Büschen, Bäumen und Pflastersteinen befreit und gleichzeitig der Boden für die Fundamente ausgehoben wird.

Wie der Vereinssprecher erklärt, werde es vier Fundamente in der Größe von 1,2 mal 1,2 Meter geben, die auf der Oberseite Einlassungen für die Aufnahme des Bühnenstahlgerüst enthalten. Das Aufstellen solch eines Stahlgerüst und damit der Aufbau einer Bühne am „Alten Markt“ soll im zweiten Bauabschnitt erfolgen. Wann dieser beginnt, vermag man derzeit noch nicht genau zu sagen. Klar sei aber, so macht Matthias Clever deutlich, dass die groben Arbeiten des ersten Bauabschnitts in drei oder vier Tagen erledigt sein sollen; maximal würden die „komprimierten Arbeiten“ eine Woche dauern. Dieses Ergebnis sei aus den Gesprächen mit dem beauftragten Bauunternehmer hervor gegangen.

Doch während die Finanzierung dieser Baumaßnahme nicht zuletzt dank der Sponsoren gesichert ist, darauf wies Matthias Clever auch noch einmal hin, würden für den zweiten Bauabschnitt noch Spender gesucht. ▪ Det Ruthmann

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