Bahn und Bergstraße vor 109 Jahren

Vor 109 Jahren verlief die Eisenbahnstrecke zwischen Halver beziehungsweise Kierspe noch „mitten“ durch Oberbrügge. Erst ab dem Jahr 1912 wurden die Gleise hinter die gut sichtbare Bergstraße verlegt.

OBERBRÜGGE - Die alten Fotos und Postkarten, die sich im Bestand des Oberbrüggers Klaus Fasterath befinden, geben immer wieder Anlass, einen Blick in die Geschichte der Heimat zu werfen. Das gilt besonders für den „Dorfabend“, zu dem alle Interessierten für den 28. März ins Bürgerhaus eingeladen werden.

Möglicherweise wird an dem Abend dann auch die alte Postkarte eine Rolle spielen, wenn es um bekannte und unbekannte Ortsbezeichnungen in Ehringhausen und Oberbrügge geht. Das Foto, das von „Cramer’s Kunstanstalt“ coloriert wurde, zeigt das Bahngelände und die Bergstraße in Oberbrügge im Jahr 1905 aus Sicht der Firma C. H. Steinbach, die über ein eigenes Abzweiggleis (unten rechts) verfügte.

Während der wasserführende Hammergraben zum stauteich der „Ohler Hämmer“ bis heute unverändert blieb, sind die Gleise und ebenso die damalige Bahnhofstraße verschwunden. Denn im Jahr 1912 wurde mit der Verlegung der Bahnstrecke hinter die Häuser der Bergstraße - wo der damals noch junge und bis heute erhaltene Baumbestand zu sehen ist - begonnen. Der Grund dafür: Es gab zu viele so genannte „straßengleiche Kreuzungen“.

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