„Alles, was Krach macht“: Bunter Sprengstoff begehrt

Feuer frei: Am Silvesteraend lassen es die Halveraner wieder krachen.  Foto: Felix Kästle/dpa

HALVER - Bunt, laut, spektakulär: Heute wollen es die Halveraner wieder krachen lassen. Denn mit reichlich buntem Sprengstoff haben sie sich bereits ausgestattet – die Silvesterfeier kann also beginnen.

Von Friederike Domke und Lisa Weber

Besonders begehrt scheinen in diesem Jahr Leuchtfeuer zu sein. Bereits am Dienstag waren die ersten Sets im Bauzentrum Lieder ausverkauft – zum Beispiel das „Fire Zone“, das 213 Schuss bis zu 30 Meter hoch abfeuert. Das Besondere an den Standfeuerwerken ist laut Mitarbeiterin Karin Hüther, dass man sich hinstellen und genießen könne. Sie müssten nur ein Mal angezündet werden. Aber auch die Klassiker, Raketen und Böller, seien nach wie vor begehrt. Eben alles, was viel Lärm macht. Einige Kunden hätten sogar direkt zum Verkaufsstart am Montag ganze Einkaufskörbe mit dem bunten Sprengstoff gefüllt. „Die planen dann offenbar das ganz große Feuern.“ Für die Kinder empfiehlt Hüther Knallfrösche, Tischfeuerwerke und Wunderlampen – die gibt es sogar im XXL-Format.

Auch im Kaufpark an der Von-Vincke-Straße standen gestern alle Zeichen auf die bevorstehende Silvesternacht. Das Sortiment an Raketen und Feuerwerken hat im Vergleich zum Vorjahr allerdings deutlich abgenommen. „Die Discounter stellen mittlerweile eine große Konkurrenz im Silvestergeschäft dar“, erklärt Marktleiter Olaf Böhl. Immer öfter gehe es nämlich nich mehr nur um Qualität sondern auch um möglichst günstige Preise.

Drei Paletten mit Batterien, Raketen und Chinaböllern hat Böhl geordert – verkäuflich ab 18 Jahren. „Das wird von uns auch stets kontrolliert“, versichert er im AA-Gespräch.

Für die jüngeren Silvesterfans gibt es Tischfeuerwerk, Bleigießen und Wunderkerzen. Nicht fehlen im kurzlebigen Silvestergeschäft dürfen natürlich auch Sekt, Berliner Ballen und die Zutaten für Raclette oder Fondue. Mitarbeiterin Elke Kormann: „Es gibt in jedem Jahr kleine Abweichungen. Aber im Großen und Ganzen bleibt doch immer alles beim Alten.“

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