Aldi-Schließung: Regionalmanager erläutert Entscheidung

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Die Aldi-Filiale an der Hagener Straße öffnet am 28. Februar zum letzten Mal.

Halver - Relativ unvorbereitet traf die Halveraner Aldi-Kunden die Nachricht, dass die Filiale an der Hagener Straße am 28. Februar endgültig schließen wird (AA berichtete). Zwar war bekannt, dass der Discounter eine neue Filiale am Fachmarktzentrum eröffnet, doch dies wird wohl erst im September geschehen.

Im Gespräch mit unserer Zeitung erläutert Thomas Pfeifer (Geschäftsführer der Aldi-Regionalgesellschaft) die Gründe der Schließung. Gleichzeitig verkündet er: „Die Halveraner werden sich freuen, in dem neuen Markt einzukaufen.“

In der Filiale an der Hagener Straße sei man in allen Belangen an Grenzen gestoßen. „Eigentlich hätten wir die Filiale sogar früher schließen müssen“, sagt Pfeifer. Die Verkaufsfläche von 586 Quadratmetern entspreche nicht mehr den Anforderungen des Unternehmens. Neue Filialen verfügen laut Pfeifer mindestens über eine Verkaufsfläche von rund 1200 qm. Im Markt an der Hagener Straße habe man nicht die Größe des Sortiments anbieten können, die den heutigen Standards entspricht. Aldi möchte sich vergrößern – auch in Halver.

„Wir mussten diese Entscheidung zur Schließung jetzt fällen, auch im Hinblick auf die Eröffnung der neuen Filiale am Fachmarktzentrum.“ Denn die Eröffnung des Markts auf dem ehemaligen Bahngelände erfordere deutlich mehr Personal und Vorbereitung als die Eröffnung anderer Filialen. Das Unternehmen werde in Halver „ein neues Konzept“ präsentieren.

Einen Markt dieser Art gibt es laut des Regionalmanagers bislang nur in Solingen. Doch was erwartet die Kunden künftig im Aldi am Fachmarktzentrum?

1520 qm Verkaufsfläche, ein erweiterter Backwaren-Bereich, Kühlfächer in der Obst- und Gemüseabteilung, neu konzipierte Regal- und Warenanordnung, ein neues Farb- und Beleuchtungskonzept

„Das Angebot ist nicht mit dem des alten Marktes vergleichbar. Ein Quantensprung“, meint Pfeifer.

Ob Mitarbeiter, die nach Schließung der Halveraner Filiale in anderen Märkten der Region weiterbeschäftigt werden, im neuen Markt arbeiten werden, steht bisher noch nicht fest.

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