Leader-Projekt in Oberbrügge?

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Machen sich für die Bewerbung um Leader-Fördergelder stark: Gaby Müller-Seyfried, Dr. Hans-Joachim Rüdiger, Arndt App, Jürgen Wichert, Tobias Lorke und Peter Seyfried (von rechts).

Oberbrügge - „Eine Begegnungsstätte fehlt, wo man sich außerhalb der Vereine begegnen kann.“ Nach einem ersten „Dorf-Brainstorming Leader-Konzept“ vor zwei Wochen und internen Beratungen in einer Outdoor- und Indoor-Gruppe präsentierte das Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen am Dienstag im Gemeindehaus der evangelischen Kirche seine Ideen zur Realisierung eines großen Dorfprojekts.

„Wir wollen ein Gesamtprojekt auf die Beine stellen, das als großes Ganzes wirkt“, erklärte Jürgen Wichert, 1. Vorsitzender des Aktionsbündnisses. Gemeinsam mit Peter Seyfried, der für die Outdoor-Gruppe sprach, präsentierte er ein vorläufiges Konzept, das Grundlage der Bewerbung um Leader-Fördergelder sein soll. „Es macht Sinn, das möglichst auf das Dorfzentrum zu beziehen.“ 

In die Ideen sind das Bürgerhaus und der Bereich Grundschule/Sportplatz eingeschlossen. Jedoch sei „noch alles im Fluss“. Viele kleine Ideen, das Außengelände attraktiver zu gestalten, gab Peter Seyfried der Runde zu bedenken. Zuvorderst auf einen Mehrgenerationenpark mit Fitnessgeräten kam er zu sprechen. 

Zudem solle der Teich gesäubert und ökologisch ansprechend gestaltet sowie der umlaufende Pfad zu einem Naturlehrpfad, der gleichzeitig für den Crosslauf genutzt werden könne, umgewandelt werden. Auch von einem Sonnensegel als Überdachung des Amphitheaters, einer Grillhütte und einer Aufwertung der Gedenkstätte war die Rede. „Wir würden das Ganze gerne beleuchten. Das würde noch mehr Möglichkeiten der Begegnung geben“, erklärte Seyfried. 

DRK-Zentrum mit einbinden 

Als weitere Stichworte standen ein Ballfangzaun zum Schallschutz, eine sogenannte „Doggie-Station“ (ein Mülleimer für Hundekot) und eine Boulder-Kletterwand an der Außenwand der Turnhalle im Raum. Irritationen, das Aktionsbündnis wolle das DRK-Heim für sich vereinnahmen, räumte Jürgen Wichert als Sprecher der Indoor-Gruppe aus. „Wir werden den Raum nicht vereinnahmen, ohne dass es eine alternative Lösung gibt“, versprach er. 

Den bisherigen Gruppen werde der Raum auch weiterhin zur Verfügung stehen. Ein Begegnungstreff mit Eckbank, Theke und ehrenamtlicher Bewirtung sowie der Möglichkeit, bei schönem Wetter draußen zu sitzen, schwebt dem Aktionsbündnis für den Raum vor. „Das kann man dann alles als Vereinsheim wunderbar nutzen.“ 

Als „sehr baufällig“ bezeichnete Wichert die Hütten auf dem Platz. „Es wäre für alle Vereine super, wenn die Hütten ausgetauscht würden“, meinte er. Denkbar wäre es, im hinteren Bereich der Hütten eine Art Biergarten zu gestalten. Als weitere Idee stand ein Bauwagen für Jugendliche im Raum. 

Zur Grillhütte und zu befürchtendem Unrat meldeten sich bei der Versammlung kritische Stimmen. Gleiches galt für den Bauwagen und die Frage der Aufsicht. Auch die Hausmeisterfrage brannte den Anwohnern unter den Nägeln. 

Leader-Antrag bis zu den Sommerferien

Als „Weihnachtswunschzettel“ bezeichnete Wichert die lange Vorschlagsliste. Alle Vorschläge müssten noch mit der Stadt abgestimmt werden. Der Leader-Antrag solle danach bis zu den Sommerferien eingereicht werden.

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