Park in Oberbrügge: Projekt soll 2019 beginnen

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Das Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen möchte den Mehr-Generationen-Park realisieren.

Oberbrügge - Im neuen Jahr möchte das Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen damit beginnen, das Projekt Mehr-Generationen-Park rund um Sportplatz und Bürgerhaus umzusetzen.

Neben dem Leader-Förderprogramm, bei dem im September ein Antrag eingereicht wurde, suchen die Initiatoren noch weitere Unterstützung für die Realisierung. „Dass etwas kommt, ist sicher“, sagt Jürgen Wichert, Vorsitzender des Aktionsbündnisses.

Geplant sei, das Café am Bürgerhaus zu einem zentralen Treffpunkt des Ortsteils und das Umfeld des Sportplatzes zu einem Mehr-Generationen-Park umzugestalten, inklusive einer Cross-Wander- und Laufstrecke sowie verschiedener Fitnessgeräte und Spielflächen. „Es ist sicher, dass wir das hinkriegen, aber mit welchen Fördermitteln, da sind wir uns noch nicht schlüssig.“

Unterstützung aller Ratsfraktionen 

Die Pläne hatte das Aktionsbündnis Anfang Dezember außerdem im Hauptausschuss der Stadt vorgestellt und später auch noch einmal ein Gespräch mit Bürgermeister Michael Brosch über das Projekt geführt. „Wir haben die Unterstützung aller Ratsfraktionen und der Verwaltung“, erklärt Wichert.

Ob das Projekt über das Leader-Programm oder – vielleicht auch nur in Teilen – auf andere Weise finanziert werde, sei dabei noch unklar. Für das viele einzelne Facetten umfassende Gesamtprojekt hatte das Aktionsbündnis im September einen Antrag über das Förderprogramm Leader gestellt. Zwar seien die Rückmeldungen positiv gewesen, aber man habe auch signalisiert bekommen, dass die beantragte maximale Fördersumme von 250 000 Euro reduziert werden müsse, sagt Wichert. 

Gespräch mit Vereinen und Verwaltungsspitze 

Es sei ebenso denkbar, dass die Stadt einen Teil der Förderung übernimmt oder Mittel aus anderen Förderprogrammen zu beantragen. „Am 2. Januar soll es ein Gespräch geben, wie wir am besten vorgehen“, sagt Wichert. Daran sollen der Bürgermeister sowie Kämmerer Marcus Tempelmann teilnehmen, wie auch die Akteure, die in das Projekt rund um Bürgerhaus und Sportplatz involviert beziehungsweise davon betroffen sind, nämlich das Aktionsbündnis, der TuS Oberbrügge, der MGV und Sentiris. 

„Wir wollen auf jeden Fall 2019 starten und eine zentrale Anlaufstelle schaffen, wo sich die Leute aus Ehringhausen und Oberbrügge treffen können“, erklärt Wichert. Wie es bisher aussehe, würde sich das Projekt über drei Jahre hinziehen, sodass ein Ende 2021 angepeilt werde. „Wir sind guter Dinge, dass das auch klappen wird.“

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