Aktionsbündnis Oberbrügge: Leader-Antrag bis Ende September

Im Mai sammelte der Vorstand des Aktionsbündnisses Oberbrügge-Ehringhausen mit Jürgen Wichert (Mitte) an der Spitze zum ersten Mal Ideen zur Verbesserung des Dorflebens.

Oberbrügge - Ein Mehrgenerationenpark, ein Bauwagen für die Jugendlichen und eine eigene Kaffeemischung – das sind die Ziele, die das Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen verfolgt. Diese und andere Projekte zur Verbesserung des Dorflebens in dem Ortsteil Oberbrügge fassten die Mitglieder zusammen. Ein Teil der Ideen soll durch Leader-Fördermittel realisiert werden.

Wie üblich sei es bei dem Treffen des Aktionsbündnisses am Dienstagabend um unterschiedliche Projekte gegangen, mit denen man die Lebensqualität im Dorf erhalten und verbessern wolle, sagt Peter Seyfried vom Aktionsbündnis. Auf der Tagesordnung standen dabei neben dem Mehrgenerationenpark als Leader-Projekt auch ein für Jugendliche gedachter Bauwagen, ein regelmäßiger Stammtisch, der ins Leben gerufen werden soll, sowie die Zukunft der dorfeigenen Kaffeemischung.

„Es ist ein sehr facettenreiches Projekt“, sagt Seyfried. Die vielen Aspekte versuche man in einem Gesamtplan zusammenzuführen, um dann bei der Lokalen Arbeitsgruppe von Leader eine entsprechende Projektskizze inklusive Finanzkalkulation einzureichen.

Nächstes Treffen am 18. September

Bis zum nächsten Treffen des Aktionsbündnisses – am 18. September um 19 Uhr im Bürgerhaus – sollen Details und Kostenvoranschläge ausgearbeitet sein, um dann ausgewertet zu werden. Ende September will man dann den fertigen Leader-Antrag einreichen.

Die beantragten 1100 Euro habe man von der Turck-Stiftung erhalten, was noch fehle, werde das Aktionsbündnis mit eigenen Mitteln hinzuschießen. Um den Wagen dann auch zu nutzen, solle noch ein Jugendarbeitskonzept erarbeitet werden, außerdem würden noch Fragen unter anderem zu Baurecht und Brandschutz mit den zuständigen Stellen geklärt.

Abwechslung in der Organisation

Beim ersten Treffen übernehmen das Aktionsbündnis und die Initiative Gemeinde Oberbrügge die Organisation, beim nächsten Mal dann ein anderer Verein. „Wir haben uns das so vorgestellt, dass die Vereine reihum diese Abende organisieren und gestalten“, sagt Seyfried. Ziel sei Treffen immer am dritten Freitag im Monat im Bürgerhaus.

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