Bürgermeistersprechstunde in der Rikscha

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Halver - Die nächste Bürgermeistersprechstunde findet in der Rikscha statt. Das plant Halvers Bürgermeister Michael Brosch für den 9. Juli, den Tag des Autofreien Volmetals.

Er werde an der Eröffnungsveranstaltung in Meinerzhagen teilnehmen, sich dann aber aus dem Tross ausklinken und mitsamt Rikscha am Stand des Männergesangvereins Oberbrügge-Ehringhausen postieren. Bürgerinnen und Bürger, die Fragen, Anliegen oder Ideen hätten, seien dann eingeladen zur „mobilen Sprechstunde“ unter vier Augen. 

Damit will Brosch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen bestehe Gelegenheit, die Sprechstunde dort abzuhalten, wo viele Bürger zu finden seien. Zudem unterstütze man die Rikscha-Initiative aus Meinerzhagen, die bei dieser Gelegenheit Geld für Hospizarbeit sammeln möchte. Vielleicht liege das auch im Interesse der mitfahrenden Bürger, hofft Brosch. 

Die mobile Sprechstunde hilft zugleich aus einer räumlichen Verlegenheit. Die Sprechstunde am vergangenen Freitag im Quartiersbüro war die letzte an dieser Stelle. Die Stadt gibt die Räumlichkeit an der Frankfurter Straße auf, weil die Regionale-Projekte im Auslaufen begriffen sind. Den Informationsbedarf, für den das Büro eingerichtet worden war, gebe es nicht mehr. 

Damit stellt sich die Frage, wo künftig die Sprechstunde stattfinden könne. „Das Rathaus ist dafür ein denkbar schlechter Ort“, findet Brosch, der diese Möglichkeit weiter gerne in der Nähe des Wochenmarkts aufrechterhalten würde. In Frage käme die benachbarte Gastronomie. Für die Nähe zum Markt spreche die hohe Publikumsfrequenz an den Freitagen. Dies unterscheide sich deutlich von anderen Sprechstunden, habe er festgestellt. 

An der Einrichtung an sich wolle er jedoch festhalten. Darauf angewiesen seien die Bürger in Halver aber nicht. Auch außerhalb dieser Termine stehe er für Fragen zur Verfügung.

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