Ein Bauwagen für die Oberbrügger Jugend

Bauwagen: Jugendliche sollen entscheiden

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Ein Bauwagen für Oberbrügge.

Oberbrügge - In die Frage, was mit dem Bauwagen geschehen soll, der seit einem Vierteljahr am Bürgerhaus am Nocken in Oberbrügge steht, könnte bald Bewegung kommen.

Die Jugendlichen sollen selbst über die Nutzung entscheiden – so der Plan. Die Idee, einen Bauwagen anzuschaffen, den Jugendliche in Eigenregie umgestalten und nutzen sollten, hatte ursprünglich das Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen. 

Mit einer Förderung der Bürgerstiftung für Halver über 1110 Euro konnte ein solcher Wagen erworben und auch der Transport von Gelsenkirchen bis nach Oberbrügge finanziert werden. Ein konkretes Konzept für die Nutzung hatte das Aktionsbündnis allerdings noch nicht. 

Konzept soll mit den Jugendlichen entwickelt werden

Vor rund zwei Wochen hat Sentiris-Geschäftsführer Kristian Hamm vom Aktionsbündnis den Schlüssel für den Wagen erhalten, ein Konzept für den Bauwagen möchte er aber die Jugendlichen selbst entwickeln lassen. „Wir werden eine Art Jugendkonferenz einberufen“, sagt Hamm. "Sie sollen mitüberlegen und das Ding zu ihrem Ding machen." 

Über die sozialen Medien und auch über die Kirchengemeinden wolle man die Jugendlichen ansprechen. Einen konkreten Termin gibt es dafür noch nicht. Wenn es nach Kristian Hamm geht, könne diese Konferenz gerne noch vor den Sommerferien stattfinden. Die Ferien beginnen am 15. Juli. 

Die Partizipation der Jugendlichen bei einem für sie bestimmten Projekt spiele dabei eine wichtige Rolle. „Wir wollen die Jugendlichen zu einem Brainstorming zu dem Bauwagen einladen, damit sie entscheiden können, wie sie ihn nutzen.

Alle Möglichkeiten noch offen

Die Angebot könnten über Sentiris laufen, müssen es aber nicht. „Auch Jugendliche mit Jugendleiterkarte können Angebote machen.“ Den Schlüssel könnte in so einem Fall dann Sentiris herausgeben. Die gemeinnützige GmbH würde auch die versicherungstechnische Seite übernehmen. Dabei seien aber noch einige Fragen zu klären, sagt Hamm. „Das muss stehen, bevor wir den Wagen das erste Mal nutzen“, sagt er. „Es gibt dabei so viele Dinge zu beachten, die alle eine Rolle spielen, aber wir sind dran.“

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