AFG-Ehemalige ermöglichen vielerlei Hilfe

Freuten sich über den Erlös aus dem Ehemaligentreffen: (von links) Françoise Eckern, Peter Höller, Paul Meurer, Marcus Kühnel und Markus Turck. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ Das Interesse an einer Schullaufbahn auf dem Anne-Frank-Gymnasium (AFG) ist und bleibt enorm: Zuletzt waren mehr als 200 Eltern und Viertklässler zum Informationstag der Schule erschienen (wir berichteten). Und auch nach dem Abitur bleiben die AFGler ihrer „alten“ Schule treu – wie zuletzt am 2. Oktober beim Ehemaligentreffen deutlich wurde.

„Die Verbindung zur Schule bleibt bestehen“, freut sich auch Schulleiter Paul Meurer über das Interesse. Denn das wirkt sich gleich doppelt aus: zum einen auf die von Meurer erhoffte „Corporate Identity“ des AFG, also eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl der aktuellen und ehemaligen Schüler; zum anderen auf die finanzielle Ausstattung. „Die Ehemaligen haben nichts verlernt – sie haben kräftig getrunken“, sagte Peter Höller, Organisator des Festes, rückblickend mit einem Augenzwinkern. Auf etwa 3200 Euro wird der Erlös beziffert. Geld, über das sich nun vor allem gemeinnützige Organisationen freuen können.

Freuen durfte sich etwa Markus Turck, Vorsitzender des AFG-Freundeskreises: Die 1600 Euro, die dieser aus dem Topf erhält, sollen umgehend zurück in die Schule fließen. So wolle man mit dem Geld Paul Meurers Wunsch nach einem Ausbau der Informationstechnik nachkommen, erklärte Turck am Montag. Das erklärte Ziel: Drei komplett mit Computern bestückte Räume und ein weiterer mit Internetzugang für Recherche und Übermittagsbetreuung. „Das ist im Informationszeitalter besonders wichtig“, so Turck.

Weitere Profiteure sind Françoise Eckern und Marcus Kühnel, die je 320 Euro für ihre Zwecke entgegennehmen konnten: Als Vorsitzende des Vereins „Partnerschaft Sahelzone“ aus Schalksmühle plant Eckern eine Baumpflanzaktion an den vom Verein betreuten Grundschulen in Mali. „Dabei soll den Schülern auch die Baumpflege vermittelt werden“, erklärte sie. Marcus Kühnel indes war im Namen der Johanniter Unfallhilfe für die Spende dankbar. Das Geld soll jedoch wiederum den AFG-Schülern nützen, denn: Die Johanniter kooperieren künftig im Rahmen eines neu einzurichtenden Schulsanitätsdienstes mit der Schule. „Hier gibt es eine Menge an Ausbildungsinhalten, die natürlich Geld kosten.“ Letztlich sollen einige Schüler mit Funkgeräten ausgestattet im Unterricht in Bereitschaft sein, um bei kleineren Unfällen und Blessuren erste Hilfe leisten zu können.

Das restliche Geld geht in die Kasse der Jahrgangsstufe 12, die für den Service beim Ehemaligentreffen verantwortlich zeichnete und im Vorfeld des Abiballs dankbar für jede Zuwendung ist. ▪ Frank Zacharias

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