Adventskonzert an zwei Orten

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Werben für die Konzerte: (von links) die Lehrer Dörte Pollmann, Gordon Schulte, Stefan Lehmkuhl und Paul Meurer sowie Förderer Werner Turck.

HALVER -  Das Adventskonzert der AFG-Projektchöre entwickelt sich zu einer echten Traditionsveranstaltung. Und zwar zu einer äußerst gut besuchten: Nachdem die Kapazitäten der katholischen Kirche im vergangenen Jahr förmlich gesprengt wurden, haben die Organisatoren für dieses Jahr einen weiteren Schauplatz des Konzerts ausgewählt.

Noch bevor die Gymnasiasten und der Projektchor am Sonntag, 1. Dezember, an der Hermann-Köhler-Straße auftreten, gastieren sie tags zuvor in der Schalksmühler Erlöserkirche.

„Kultur ist grenzenlos“, sagt Unternehmer Werner Turck, bekanntermaßen Freund und Förderer kultureller Veranstaltungen in der Region. Ihm gilt daher einmal mehr der Dank Paul Meurers, der als Leiter des Gymnasiums stolz auf die Chorarbeit der Schule ist. „Wir wollen Werbung für die Breite der Musik machen“, sagt er und greift damit auf, was auch die begleitenden Lehrer Stefan Lehmkuhl (musikalische Leitung), Gordon Schulte und Dörte Pollmann bewegt. „Dieses Adventskonzert wird ganz anders daherkommen als das letzte“, erinnert Schulte an die Veranstaltung des vergangenen Jahres, als Schülerchöre und Projektchor unter anderem die höchst anspruchsvollen Werke „Missa 2012“ von Stefan Lehmkuhl und das „Magnificat“ von John Rutter darboten. Vielmehr könne die Zusammenstellung des kommenden Konzerts als „bunter Blumenstrauß“ bezeichnet werden, der die Vielfalt der musikalischen Fähigkeiten der Schüler zeigen soll.

Insgesamt 180 Schüler aus sämtlichen Jahrgangsstufen werden am ersten Adventswochenende auftreten, hinzu kommt der etwa 30-köpfige Projektchor. Und alle zusammen versprechen erneut ein großes Finale, bei dem drei englischsprachige Weihnachtsklassiker zu Gehör gebracht werden: „Joy to the world“, „Hark! The harold angels sing“ und „O come, all ye faithful“. Das Programm, das zuvor zu hören sein wird, unterteilt sich in die Themenblöcke Kanon, Gospel, Barock bis Romantik, a capella, Rutter-Carols und Bach-Choräle und verspricht erneut musikalischen – diesmal bewusst portionierten – Hochgenuss, der einen weiten Bogen vom ausklingenden Mittelalter („All praise to thee“) bis in die Neuzeit („Sister Act“) spannt.

Der Eintritt zu beiden Konzerten, die jeweils um 18 Uhr beginnen, ist frei. Um Spenden wird jedoch gebeten: In Schalksmühle kommt die Kollekte dem Sahelzonenverein zugute, in Halver sollen Projekte der Schule unterstützt werden.

Von Frank Zacharias

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