AFG-Abiturienten feiern in der Hagener Stadthalle

Die Abiturienten bejubelten in der Stadthalle Hagen nochmals ihren Schulabschluss. ▪

HALVER/HAGEN ▪ Sie haben ihr Abitur geschafft – und haben das am Freitagabend so richtig gefeiert. In der Hagener Stadthalle zelebrierten die Abiturienten des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) ihren Abiball.

Ausgelassen feierten sie mit Familie und Freunden sich selbst, dankten aber auch ihren Lehrern für die vergangenen Jahre. In edlen Kleidern und schicken Anzügen marschierten die Abiturienten in die große Stadthalle ein, um sich auf der Bühne in Szene zu setzen – für ein wahres Blitzlichtgewitter. Alle wollten ein Foto von ihnen machen. Als Erinnerung an einen unvergesslichen Abend. Aber auch als Erinnerung an eine Zeit, die mit dem feierlichen Abend in Hagen endete.

AFG-Abiball in der Hagener Stadthalle

Und doch: Ein Abschied vom AFG für immer sollte es nicht sein. Denn spätestens 2015, so hoffte Schulleiter Paul Meurer, sollen sich alle im Rahmen des Ehemaligentreffs wiedersehen. Er dankte den Schülern vor allem für das Geschenk, das sie der Schule machten: eine Bank (wir berichteten). Für Meurer ein Präsent mit Symbolkraft - denn die Bank drücke die Verbindung aus, ähnlich wie eine Brücke. „Ihr seid seit langem ein Jahrgang, der so etwas Bedeutendes für unsere Schule hinterlässt.“ Er lobte aber auch das Engagement der Schüler, denn sie hätten dank ihres ökonomischen Geistes genug Geld für die üppige Feier eingenommen – und das zum Teil in Kombination mit sozialem Engagement.

Aber auch die Schüler bedankten sich bei ihren Leistungskurslehrern: Mit herzlichen Worten und Dortmund-Trikots, einem Akku-Schrauber aus Schokolade und Wellnessgutscheinen – damit sie sich von ihnen erholen können. Die Pädagogen freute das sichtlich, so dass sogar ein „Ich liebe euch alle“ fiel. Die Abiturienten ließen zudem die vergangenen Jahre Revue passieren. Und da erinnerten sie nicht nur an Kursfahrten und Ausflüge, sondern vor allem an den Schulalltag. Sie erzählten von Lehrern, die sich beim Notengeben Hilfe vom Würfelbecher holen, von der Abschlussfahrt nach Lloret De Mar, davon, dass sie dank Facebook immer wussten, was im Klassenzimmer nebenan passierte, und, und, und.

Schließlich baten die Abiturienten Väter und Mütter auf die Tanzfläche – beendeten damit den offiziellen Teil des Abiballs. Und eröffneten die Party, die noch bis in die Morgenstunden andauerte. ▪ Lisa Weber

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