Änderungen an Spielplatz-Planung

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Halver - Der Arbeitskreis Spielplätze hat die Planungen für die neue innerstädtische Anlage zwischen dem Rathaus und der Villa Wippermann in zentralen Punkten überarbeitet. Hinzu kommen neue, attraktivere und zum Teil größere Elemente.

Auslöser für die Veränderung an zentralen Bestandteilen war die Kritik, die im Fachausschuss für öffentliche Einrichtungen von Grünen und UWG laut geworden war. Im Ergebnis hatte man sich noch im vergangenen Jahr darauf verständigt, die konkrete Ausführungsplanung dem erweiterten Arbeitskreis zu übertragen, der nach mehreren Sitzungen zu einer einstimmig beschlossenen Lösung kam. Mit der wird es auch möglich, die Anregungen aufzunehmen, die im Vorfeld von Erzieherinnen und Lehrern eingebracht worden waren 

Geplant ist nun im Einzelnen: 

Die Sandspielanlage im nördlichen Teil zur Mittelstraße hin wird deutlich größer als in der Erstplanung. Zudem wird sie um zwei Elemente ergänzt mit einer Sandbaustelle und Sandbank. Beim Sandbagger und bei einem Wasser- und Sandspiel bleibt es. 

Zur zweiten Großattraktion wird die Kletteranlage mit Rutschen und verschiedenen Schwierigkeitsgraden für alle Altersgruppen, die mehr oder weniger steil dort klettern und rutschen können. Das große Holzspielgerät konnte deutlich aufgewertet werden, heißt es. Zuvor standen lediglich ein Sandspielgerät mit Rutsche und eine Doppelschaukel auf dem Plan. 

Möglich wurde das durch die Verlegung der Seilbahn, die in der Ausgangsplanung das Gelände horizontal durchschnitten hätte und für die man überhaupt erst mit Erdbewegungen Gefälle hätte herstellen müssen. Jetzt nutzt die Seilbahn auf einer Länge von 20 Metern das natürliche Gefälle von der Mittelstraße in Richtung Villa Wippermann. So konnten zudem die Laufwege für spielende Kinder gegenüber der Ausgangsplanung weiter optimiert werden.

Teilweise parallel zur Seilbahn ist neu eine Slackline in die Planung aufgenommen. Dort besteht für Jugendliche die Chance, ihre Koordination auf dem Band zu trainieren. 

Mitten auf dem Gelände statt am Rand findet sich nun eine deutlich größere Wellenwippe, auch der Platz für eine Doppelschaukel ist deutlich großzügiger bemessen. 

Aus der Planung herausgefallen ist die ursprünglich vorgesehene Kletterpyramide, die es in dieser oder ähnlicher Form bereits auf mehreren Spielplätzen der Stadt gibt. Dafür eingebaut wird auf Vorschlag der CDU hin nun ein Bodentrampolin. Das Sportgerät liegt nach wie vor im Trend bei Kindern. Und gerade für die Zielgruppe der Familien in der Innenstadt, die in der Regel über keine großen Gartengrundstücke verfügen, wäre der Spring- und Hüpfspaß ein Highlight, so die Überlegungen. 

Trotz der weitreichenden Änderungen soll die Anlage im Kostenrahmen bleiben. Insgesamt geht es um rund 360 000 Euro bei einer Förderung von 90 Prozent durch das Land. 36 000 bleiben also bei der Stadt Halver, etwa 324 000 Euro fließen aus dem Investitionspaket Soziale Förderung im Quartier. 

Nutzbar sein soll der Spielplatz noch in diesem Jahr. Die Errichtung des Gesamtprojekts ist zweigeteilt, weil noch keine abschließende Klarheit über die Verwendung der Remise der Villa Wippermann herrscht. Das denkmalgeschützte Gebäude soll ebenfalls eine Funktion für die Spiellandschaft übernehmen. Die Entscheidung über die Nutzung ist noch für mehrere Wochen zurückgestellt.

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