Adventssingen: „Eine echte Einstimmung auf Weihnachten“

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Der Chor der Mennoniten-Brüdergemeinde prägte das Adventssingen in der Realschul-Aula.

HALVER -  Sie wollen sich vom üblichen vorweihnachtlichen Trubel rund um Geschenke und Termine abheben: Die Mennoniten-Brüdergemeinde geht bei ihren traditionellen Adventssingen in der Aula der Realschule andere Wege. Bereits zum elften Mal war es den Akteuren am Samstag ein Anliegen, dem Publikum den wahren Sinn von Weihnachten näher zu bringen.

Wer den Haupteingang betritt, sieht sofort, worauf es den Mitgliedern ankommt: Es liegen Kalender aus mit dem Titel „2014 Gottes wunderbare Schöpfung“ und daneben fragt Wilhelm Busch auf einem CD-Cover „Gott ja, aber wozu Jesus?“. Einige Ordner begrüßen die Gäste persönlich, bevor es mit einer Mischung aus Chorgesang, Orchestermusik und Sprechtexten losgeht. Das Orchester hat zu Beginn gleich Platz genommen.

Zum zweistündigen Programm – Thema: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und Helfer“ – gehören weihnachtliche Klassiker. Zu „Alle Jahre wieder“ erklingen die leisen Töne einer Trompete während die Geigenspieler sanft an ihren Saiten zupfen. Stimmgewaltig erheben sich Sängerinnen und Sänger hinter dem Orchester. Auch die Instrumentalisten stimmen in den Gesang mit ein. Bei „Macht hoch die Tür“ und „Wie soll ich dich empfangen“ verwandelt sich der ganze Zuhörerraum der Aula in einen großen Chor.

Neben den musikalischen Beiträgen werden Passagen aus der Bibel vorgetragen oder Impulse rund um die Ankunft Jesu gegeben. Und auch die Jüngsten trauen sich auf die Bühne. Ohne erkennbare Nervosität tragen sie ihre Verse fehlerfrei vor. Aber nicht nur an das fröhliche Ereignis von Jesu Geburt wird erinnert, sondern die Geschehnisse vom Palmsonntag und der Tod Jesu werden bedacht. „Handelt es sich also bei der Ankunft des Helfers und Retters um ein abgeschlossenes Ereignis?“, fragt Willi Matties in seiner Predigt. Doch er sei sich sicher, dass die Ankunft Jesu immer wieder neu eintrete, als ein dynamischer Prozess. „Jesus kommt dabei nicht nur in die Welt, sondern er geht eine persönliche Beziehung zu jedem einzelnen ein“, betont er. Wer sich immer wieder darauf vorbereite, erfahre eine „echte Einstimmung auf Weihnachten“. - wies

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