Leseprojekt der Lindenhofschule: „Bücher können Brücken bauen“

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In der Aula der Lindenhofschule trugen die Kinder selbst geschriebene Texte vor.

Halver - „Bücher können Brücken bauen – verschieden und doch gemeinsam“ lautete der Titel eines Leseprojektes der Lindenhofschule im Rahmen des Leselust Kinder- und Jugendbuchfestivals NRW, das mit einer umfangreichen Präsentation im Schulgebäude der Lindenhofschule seinen Abschluss fand.

Das Projekt, das zur Hälfte von der NRW-Landesregierung und zur anderen Hälfte vom Rotary-Club Meinerzhagen finanziert wurde, fand über mehrere Wochen statt, wobei die Schüler der Lindenhofschule an verschiedenen Orten der Stadt, zum Beispiel im Kö-Shop oder im Tortenatelier, Lesungen durchführten.

Die Abschlusspräsentation in der Schule, in der die Ergebnisse von acht Einzelprojekten in den Klassenräumen sowie in der Aula gezeigt wurden, setzte einen Schlussstrich unter das ambitionierte Projekt, das auch an Schulen in Kierspe und Meinerzhagen durchgeführt wurde.

 „Das Projekt gestaltete sich sehr aufwändig“, erinnert sich Dr. Wolfgang Schröder, der im vergangenen Jahr als Präsident des Rotary-Clubs Meinerzhagen einer der Initiatoren des Projektes gewesen war, das dann die Lindenhofschule umsetzte. 

Bei den grünen Figuren handelt es sich um „Das kleine Wir“ aus dem gleichnamigen Kinderbuch von Daniela Kunkel.

„So wurde zum Beispiel für jede Klasse eine Bücherkiste angeschafft, insgesamt Bücher im Wert von 1200 Euro“, erklärt Schröder. Das Projekt begann dann im Anschluss an die Herbstferien und fand mit der Präsentation am Mittwoch ein spektakuläres Finale. 

Während in der Aula der Lindenhofschule die Schülerinnen und Schüler ausschließlich selbst geschriebene Texte lasen, die auf große Zustimmung beim zahlreich erschienenen Publikum stießen, trugen die Kinder in den Klassenräumen Texte aus Kinder- und Jugendbüchern vor, mit denen sie sich im Rahmen des Projektes beschäftigt hatten. 

Darunter befanden sich Klassiker wie „Das kleine Wir“ von Daniela Kunkel – dessen Hauptfigur im Rahmen eines Projektes sogar nachgebastelt worden war – oder die Bücher „Der Tag, an dem ich cool wurde“ und „Die Nacht, in der ich supercool wurde“ von Juma Kliebenstein.

Selbst gedrehter Film zum Projekt 

Im Musikraum wurde ein von Kindern und Lehrern gedrehter Film zum Leseprojekt gezeigt. Ferner konnten sich die Besucher in zwei Lesecafés stärken, dort einen Blick in die im Rahmen des Projektes „Bücher können Brücken bauen“ behandelten Werke werfen und sich mit den Kindern oder den anderen Besuchern darüber austauschen. Schulleiterin Monika Lauterbach und der letztjährige Präsident des Rotary-Club Meinerzhagen, Dr. Wolfgang Schröder, erklärten, dass das in diesem Jahr erstmals durchgeführte Projekt im kommenden Jahr 2019 eine Neuauflage erleben wird. 

Eine letzte Lesung der Kinder im Rahmen des Projektes wird es noch am kommenden Dienstag, 11. Dezember, ab 10 Uhr in der Tagespflege des Seniorenzentrums Bethanien an der Bachstraße stattfinden.

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